art education nature ausstellung barrierefrei bike close-circle facebook family fuehrung gastro greentour kokerei konzert legal mail-circle map money play plus-circle schlaegel shop special tanz-buehne ticket-circle traffic twitter vortrag whatsapp workshop zeche zeit chevron-down chevron-left chevron-right chevron-up sort calendar close download external-link group index info language list mail menu newrelease pdf place plus search send share slides ticket time triangle-down triangle-up warning-circle warning-triangle zoom-in night photo
Erleben
Erleben
Besuch planen
Besuch planen
Eventlocations
Eventlocations
Über Zollverein
Über Zollverein
Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mehr Infos.

Der Standort Zollverein

Erhalt durch Umnutzung

Welterbe und Zukunftsstandort

Neubauten und Bestandspflege bis 2020

Seit der impulsgebenden Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park (1989–1999) ist das Ruhrgebiet Vorreiter bei der Umwandlung großer Industrieareale. Leuchtturm dieses Prozesses ist die Zeche und Kokerei Zollverein in Essen, seit 2001 UNESCO-Welterbe.

Mit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 und der Eröffnung des Ruhr Museums, des Denkmalpfads ZOLLVEREIN® und des Besucherzentrums in der umgebauten Kohlenwäsche war die Erschließung von Schacht XII als touristischem Zentrum im Wesentlichen abgeschlossen. Seit 2011 treibt die Stiftung Zollverein unter dem Arbeitstitel ZOLLVEREIN 2020! federführend die Entwicklung der Kokerei Zollverein voran und unterstützt ihren Partner NRW.URBAN bei der Umwidmung/Umwandlung der ehemaligen Schachtanlage 1/2/8. Auf der Basis des Masterplans von Rem Koolhaas wird die Standortentwicklung mit einer Reihe von Neu- und Umbauten sowie Bestandsmaßnahmen und einem Investitionsvolumen von rund 190 Mio. Euro in den kommenden Jahren fortgeschrieben. Weitere 50 Mio. Euro wird der Berliner Architekt und Unternehmer Reinhard Müller ab 2018 in ein auf der Kokerei geplantes neues Gründerzentrum – den EUREF-Campus für Start-ups – investieren.

 

Folkwang Universität der Künste auf Zollverein

Wichtige Bestandteile der zukunftsorientierten Quartiersentwicklung von Schacht 1/2/8 und der Kokerei sind Neubauten an der Peripherie des denkmalgeschützten Areals: Auf dem ehemaligen Materiallagerplatz der Gründerschachtanlage 1/2/8 wurde zum Wintersemester 2017/2018 der Neubau für den Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste eröffnet. Großzügige, lichtdurchflutete Räume und Werkstätten für alle Disziplinen – ob Zeichensaal, Fotostudio, Dunkelstudio oder Buchbinderei – sowie zwei Innenhöfe wandeln das ehemalige Industrieareal in einen inspirierenden Bildungsstandort für junge Kreative.

Quartier Nord der Folkwang Universität der Künste auf Zollverein

 

Ein Hotel auf Schacht 1/2/8

Zudem sollen 2018 die Arbeiten für einen Hotelneubau auf Schacht 1/2/8 beginnen. Die Welterbe Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, eine Projektgesellschaft der Essener KÖLBL KRUSE GmbH und der RAG Montan Immobilien GmbH, hat dafür ein Grundstück auf dem Standort erworben. Darüber hinaus entsteht im Quartier Schacht 1/2/8 das neue Kinder- und Familienförderzentrum PLUS des Deutschen Kinderschutzbundes. Die Inbetriebnahme ist für 2019 geplant.

Neuer Verwaltungssitz von RAG-Stiftung und RAG Aktiengesellschaft
Ein weiteres wesentliches Element für die Entwicklung des Unternehmensstandorts Zollverein ist der Neubau des Verwaltungssitzes von RAG-Stiftung und RAG Aktiengesellschaft auf dem Kokerei-Areal. Der Bau zeichnet sich durch moderne Nachhaltigkeits-Standards aus und ist in direkter Nachbarschaft zu dem 2012 errichteten Neubau der RAG Montan Immobilien GmbH entstanden. Im Winter 2017 bezogen die rund 220 Mitarbeiter den neuen Unternehmenssitz, dessen Form und Fassade sich sensibel in das denkmalgeschützte Ensemble des Welterbes einfügen.

 

EUREF-Campus

In der Nähe des neuen Verwaltungssitzes von RAG-Stiftung und RAG Aktiengesellschaft befindet sich mit dem zukünftigen EUREF-Campus des Berliner Investors und Projektentwicklers Reinhard Müller aktuell ein Gründerzentrum in der Planung, für das der ehemalige Gasometer der Kokerei Zollverein umgebaut werden soll. Auch die beiden Kühltürme, die Gasfackel, der Ventilatorenkühler und die Hochdruck-Anlage sowie kleinere Neubauflächen sollen Teil der Immobilienentwicklung werden, darüber hinaus ist dort die Ansiedlung weiterer innovativer Einrichtungen vorgesehen. Dort soll eine Infrastruktur entstehen, die Gründer bei der Verwirklichung ihrer Ideen unterstützt und das Ruhrgebiet als Standort für junge Unternehmen stärkt. Ab 2018 soll auf Zollverein auch der vom Initiativkreis Ruhr ins Leben gerufene „Gründerfonds Ruhr“ für junge Startups aus dem Ruhrgebiet die Arbeit aufnehmen, an dem sich die RAG-Stiftung beteiligt.

Blick in den Schornstein auf der Kokerei während der Sanierung

 

Grand Hall ZOLLVEREIN®

Der Umbau der ehemaligen Sauger- und Kompressorenhalle zur Grand Hall ZOLLVEREIN® wurde Ende 2016 abgeschlossen. Die multifunktionale Veranstaltungshalle für bis zu 2.500 Gäste erweitert nochmals das vielfältige Angebot an Eventlocations auf dem Standort und wurde Anfang 2017 durch die privatwirtschaftliche Betreibergesellschaft Grand Hall Zollverein GmbH eröffnet.

 

Kammgebäude

Wie die Zinken eines Kammes gliedern sich die quaderförmigen Hallen des auf der „weißen Seite“ der Kokerei gelegenen, sogenannten Kammgebäudes. Auf dem 570 Quadratmeter Büroräume und 1.300 Quadratmeter Werkfläche umfassenden Areal wurde im Februar 2016 mit dem Einzug des Produktentwicklungsbüros MMID die Ansiedlung einer bunten Mischung kleiner Unternehmen der Kreativwirtschaft realisiert. In den Werkstatt-, Präsentations- und Atelierräumen mit ihren großen Fenstern, bis zu acht Meter hohen Decken und einem unverwechselbaren Ambiente sind inzwischen auch das Möbelloft, die Fliesenmanufaktur Golem, die Kunstschule Burkamp und der Trockenseifehersteller Sapor beheimatet.

Kammgebäude [C90] und Kühlturm auf der Kokerei

 

Zentral- und Schaudepot für das Ruhr Museum

Im Frühjahr 2018 soll der Umbau der ehemaligen Salzfabrik der Kokerei Zollverein zum Zentral- und Schaudepot des Ruhr Museums beginnen. Das Vorhaben wird von der Bundesregierung im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit 3,5 Millionen Euro gefördert. Bauherr ist die Stiftung Zollverein, die auch das Gebäude zur Verfügung stellt. Das Schaudepot soll 2020 eröffnet werden.

Salzlager vor der Restaurierung [C89]

Neunutzung des Stellwerkes auf der Kokerei

Ab Frühjahr 2018 werden in dem ehemaligen Stellwerk auf dem Gelände der Kokerei Zollverein rund sechzig Mitarbeiter der Humanitas Pflegedienste GmbH tätig sein. Das bestehende, denkmalgeschützte Gebäude, in das der Humanitas-Gesellschafter Thomas Pilgrim private Mittel investiert hat, wurde um einen angrenzenden Neubau erweitert.

 

Sanierung der denkmalgeschützten Bausubstanz

Die Stiftung Zollverein widmet sich weiterhin intensiv der Aufgabe, die historische Bausubstanz des Welterbes Zollverein denkmalgerecht zu erhalten. An den sechs bis zu 98 Meter hohen Schornsteinen auf der Kokerei haben im August 2015 Sanierungsmaßnahmen begonnen, die bis 2019 abgeschlossen sein sollen.

Kühltürme auf der Kokerei

Darüber hinaus werden seit Frühjahr 2016 im Umfeld der Mischanlage auf der Kokerei weitere Bereiche der denkmalgeschützten Bausubstanz saniert, darunter die Bandbrücke zwischen Wiegeturm und Mischanlage (Standseilbahn), die Kokslöschtürme West und Ost, der Kopfbau der Koksofenbatterie und die südlich verlaufende Bandbrücke. Zudem wurde auf der sogenannten „Weißen Seite“ der Kokerei mit der Sanierung der Hochdruck-Anlage begonnen.

 

Ausbau des Denkmalpfads Zollverein

Auf der Kokerei wird außerdem der Denkmalpfad Zollverein ausgebaut: Entlang der Koksofenbatterie entstehen dezente, kubusförmige Einbauten, in denen die komplexen Funktionsabläufe der einst größten Zentralkokerei Europas durch Projektionen und Animationen vermittelt werden. Durch Zuschüsse der NRW-Stiftung, der RAG-Stiftung und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein e.V. kann ab Mitte 2018 im Rahmen des ersten Bauabschnittes die erste von insgesamt zwölf Stationen des neuen Denkmalpfads realisiert werden.

 

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mehr Infos.