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„2G“-Regel auf Zollverein

Für Aktivitäten der Freizeitgestaltung gilt ab 16 Jahren die „2G“-Regel. Nur geimpfte oder genesene Personen haben Zutritt. In Innenräumen ist das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske zudem verpflichtend.

Ausführliche Informationen finden Sie auf www.zollverein.de/corona.

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Industrielles Welterbe

"Chance und Verantwortung"

Industrielles Welterbe. Chance und Verantwortung

Industrial World Heritage. Opportunity and Responsibility
Am 14. und 15. Oktober 2021 richtete die Stiftung Zollverein in Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission den internationalen Kongress „Industrielles Welterbe. Chance und Verantwortung“ in Essen aus.

Ziel der hybriden Veranstaltung war ein internationaler Diskurs über die Zukunftsperspektiven industriellen Welterbes. Neben der Frage nach einer nachhaltigen Konservierung historischer Industriestätten und neu gedachten Nutzungskonzepten, standen bei den Panels Themen rund um Resilienz und Nachhaltigkeit, internationale Vernetzung, Digitalisierung und touristische Vermarktung im Vordergrund.

On 14 and 15 October 2021, the Zollverein Foundation and the German Commission for UNESCO hosted the international congress “Industrial World Heritage. Opportunity and Responsibility” in Essen.

Its aim was to initiate an international discourse about the future prospects of industrial world heritage. Besides the question of sustainable conservation of historical industrial sites and new usage concepts, the panels were focused on issues of resilience and sustainability, international networks, digitalisation and touristic marketing.

Erster Kongresstag, 14. Oktober 2021 / 1st Day of the Congress, 14 October 2021

Panel 1

10:45 Uhr
Erhaltungsstrategien für das Industrieerbe – Exzellenzcluster
Keynote: Prof. Michael Turner
Erhaltungsstrategien für historische Stadt- und industrielle Kulturlandschaften

Die Erhaltung  industrieller Welterbestätten birgt zahlreiche Herausforderungen, vor allem hinsichtlich ihrer sich verändernden Werte. Welche das sind und welche Aspekte es darüber hinaus beim Umgang mit städtischen Transformationsprozesses und der angepassten Neunutzung bebauter Umgebung zu beachten gilt, zeigt Professor Michael Turner in seiner Keynote auf. Professor Turner ist praktizierender Architekt und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Städtebau und Denkmalpflege an der Bezalel Akademie für Kunst und Design in Jerusalem. Er forscht zu Themen wie urbane Nachhaltigkeit, soziale Inklusion und kulturelles Erbe. In seiner Keynote am ersten Kongresstag geht Turner unter anderem der Frage nach, wie ein integrativer Ansatz in der Erhaltung industriellen Erbes auch weiterhin Innovationen für eine nachhaltige Zukunft beitragen kann. 

 

10:45h
Strategies for the Conservation of Industrial Heritage – Cluster of Excellence
Keynote: Prof Michael Turner
Strategies for the Conservation of Historical Urban and Industrial Cultural Landscapes

The conservation of World Heritage sites poses numerous challenges especially in their changing values. In his keynote speech, Professor Michael Turner demonstrates the specific issues to be overcome and the aspects to be considered in the managing of urban transformations and the adaptive reuse of the built environment. Professor Turner is a practising architect and holder of the UNESCO Chair in Urban Design and Conservation Studies at the Bezalel Academy for Art and Design in Jerusalem. His research covers topics such as urban sustainability, social inclusion and cultural heritage. In his keynote, Turner will explore questions including how can an integrative approach to the conservation of industrial heritage continue to provide innovation for a sustainable future.

Panel 1.1

11:30 Uhr
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Vortrag: Prof. Dr. Stefan Berger
Geschichte und Erinnerungskultur: Die historische Bedeutung des industriellen Erbes

Prof. Dr. Stefan Berger, Direktor des Instituts für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum, beleuchtet die Bedeutung industriellen Erbes für Erinnerungslandschaften im Ruhrgebiet und diversen anderen ehemaligen schwerindustriellen Ballungsregionen. Dabei ordnet er die Entstehung von Industriekultur sozialgeschichtlich ein und beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf den jeweiligen Standort und dessen Umgebung: Welche Erzählungen werden wo durch Industriekultur befördert? Wem nutzen sie und wer bleibt außen vor? Wie einheitlich ist der Erinnerungshorizont von Industriekultur und warum gibt es an unterschiedlichen Orten Gegenerzählungen? Inwiefern inkorporiert die industriekulturelle Erinnerung Erzählungen zu Klassen, Ethnizität und Geschlecht? 

Vortrag: Dr. Christoph Rauhut
Aufbruch statt Abbruch: Das Industrieerbe als Ressource

Berliner Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin Dr. Christoph Rauhut setzt sich mit den Möglichkeiten industriellen Erbes auseinander, Innovationsmotor und Ressource für nachhaltige Entwicklungen zu sein. Er nähert sich dem Thema aus ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Perspektive und führt somit unterschiedliche  Dimensionen der Nachhaltigkeit zusammen. Das Verhältnis Klimaschutz und Denkmalschutz und Themen der Ressourcenökonomie und  spielen  dabei eine genauso große Rolle wie Fragen von Imagebildung, wirtschaftlicher Entwicklung und Identifikationsprozessen. Dabei geht er unter anderem auf die wachsenden Herausforderungen einer nachhaltigen Bestandsbewirtschaftung ein.

Talkrunde

Im Anschluss trifft Dr. Christoph Rauhut im Rahmen eines moderierten Gesprächs auf Prof. Dr. Stefan Berger, um mit ihm die verschiedenen Aspekte entstehender Industriekultur und deren Auswirkungen auf die Zukunft zu diskutieren.

 

11:30h
Past, Present and Future
Lecture: Prof Dr Stefan Berger
History and Memorial Culture: The Historical Significance of Industrial Heritage

Prof Dr Stefan Berger, Director of the Institute of Social Movements at Ruhr-Universität Bochum, looks at the significance of industrial heritage for memorial landscapes in the Ruhr region and several other former agglomerations of heavy industry. He will analyse the emergence of large industrial culture with regards to social history and look at their impact on their respective locations and their surroundings: Which narratives are promoted by industrial culture, and where? Who are the beneficiaries and who is left out? How homogeneous is the horizon of memory of industrial culture and why do counter narratives exist at different locations? To what extent do memories of industrial culture incorporate narratives of class, ethnicity and gender?

Lecture: Dr Christoph Rauhut
New Departures instead of Demolition: Industrial Heritage as a Resource

Dr Christoph Rauhut, Head of Conservation at the state of Berlin’s Department of Heritage Conservation, addresses the potential of industrial heritage to be a driver of innovation and a resource for sustainable development. He approaches the topic from an ecological, economic, social and cultural perspective, combining various  dimensions of sustainability in this way. The relationship between climate protection and monument conservation as well as issues of resource economics are just as important in this regard as image building, economic development and processes of identification. His lecture will also include topics like the increasing challenges posed by the sustainable management of existing sites. 

Panel Discussion
Following the lecture, Dr Christoph Rauhut and Prof Dr Stefan Berger will discuss various aspects of emerging industrial culture and its impact on the future. 

Panel 1.2

11:30 Uhr
Konservierung, Restaurierung, Rekonstruktion, Prävention
Vortrag: Prof. Dr. Jürgen Kretschmann und Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff
Entwicklung spezifischer Methoden für die Erhaltung des industriellen Erbes anhand von Fallbeispielen

Die Artefakte des industriellen Erbes sind bei ihrer Herstellung nicht für die Ewigkeit gemacht worden. Sie bestehen aus Materialien, die Verschleiß, Verwitterung, Korrosion, Beschädigung und anderen äußeren und inneren Einflüssen unterliegen. Wie können sie vor dem Verfall bewahrt werden? Dieser und anderen Fragen rund um die Konservierung von Industriedenkmälern gehen der Präsident der TH  Georg Agricola zu Bochum, Prof. Dr. Jürgen Kretschmann, und der Direktor des Deutschen Bergbau-Museums, Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff, in ihrem Vortrag nach. Die Aufgabe, das materielle Erbe zu sichern und es den Menschen zugänglich zu machen, stellt an die Denkmalpflege die zentralen Fragen im Hinblick auf den Umgang mit der verfallenden Originalsubstanz. Die beiden Redner zeigen in ihrem Vortrag anhand von Fallbeispielen auf, welche materialwissenschaftlichen und denkmalpflegerischen Ansätze es gibt und wo die Unterschiede zwischen Konservierung, Restaurierung und Rekonstruktion liegen.

Vortrag: Kornelius Götz
Bestandserfassung des industriellen Erbes mit einer Web App

Der Fachplaner für Restaurierung Kornelius Götz entwickelt seit 2013 das digitale Raumbuch denk.mal.digital, das der Restaurierungsdokumentation und Bestands- sowie Schadenserfassung von Objekten dient. Mithilfe der Web-Applikation lassen sich ganze Gebäudegruppen samt Inventar dokumentieren und mit dem jeweiligen Raum verknüpfen. Auf diese Weise entsteht ein digitales Abbild des Denkmals, auf das verschiedene Nutzerinnen und Nutzer von überall aus zugreifen können. Inzwischen können auch dreidimensionale Darstellungen und virtuelle Rundgänge in das digitale Raumbuch eingebunden werden. So wird denk.mal.digitalseit 2018 unter anderem für die Bestandserfassung und Restaurierungsplanung im UNESCO-Welterbe Völklinger Hütte eingesetzt.

Talkrunde
Im anschließenden moderierten Gespräch diskutieren Prof. Dr. Jürgen Kretschmann, Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff und Kornelius Götz verschiedene Methoden zur Erhaltung und Konservierung industriellen Erbes.

 

11:30h
Conservation, Restoration, Reconstruction, Prevention
Lecture: Prof Dr Jürgen Kretschmann and Prof Dr Stefan Brüggerhoff
Developing Specific Methods for the Conservation of Industrial Heritage: Case Examples 

The artefacts of industrial heritage were not built to last for all eternity. They were made from materials that are subject to wear and tear, weathering, corrosion, damage and other external and internal influences. How can they be saved from decay? These and other questions concerning the conservation of industrial monuments will be explored by Prof Dr Jürgen Kretschmann, President of TH Georg Agricola in Bochum, and Prof Dr Stefan Brüggerhoff, Director of Deutsches Bergbau Museum Bochum, in their lecture. The task of safeguarding the material heritage and making it accessible to the people poses the central questions to the preservation of historical monuments with regard to the handling of the decaying original materials. Using case examples, both speakers will demonstrate methods from the fields of materials science and monument preservation to meet these challenges, and show the differences between conservation, restoration and reconstruction. 

Lecture: Kornelius Götz
Recording of Industrial Heritage by a web app

Kornelius Götz, specialist planner for conservation, has been developing a web app since 2013. It documents conservation and the compilation of existing objects and damages. Using the web application, entire building ensemble, including their inventory, can be documented and linked with the respective room. This generates a digital image of the monument, accessible to several users from all locations. Today, even three-dimensional representations and virtual tours can be incorporated into the web app. The web app has been used for inventory assessment and conservation planning of the UNESCO World Heritage site Völklinger Hütte since 2018, among others.  

Panel Discussion
In a moderated discussion following the lectures, Prof Dr Jürgen Kretzmann, Prof Dr Stefan Brüggerhoff and Kornelius Götz will consider various methods for the maintenance and conservation of industrial heritage.

Panel 2

14:15 Uhr
Transformationsprozesse

14:15h
Transformation Processes

Panel 2.1

15:00 Uhr
Resilienz in Krisen

Vortrag: Prof. Dr. Harald Welzer
Covid-19-Pandemie

Vor dem Hintergrund der Pandemie stellt sich erstens die Frage, wie die Kategorie der Resilienz kulturell stärker gemacht und zweitens auf den Kultur- und Ausstellungsbetrieb angewendet werden kann, der notwendig in weiten Teilen analog ist und ein Erfahrungsgenerator ist, der die Orte, Dinge und Personen braucht.

Vortrag: Prof. Dr. Thomas Schleper und Dr. Cornelia Bauer
Die Zukunft der Industriekultur

Im Gegensatz zu Welterbestätten müssen industrielle Denkmäler sich immer wieder neu erfinden und für ihre Daseinsberechtigung kämpfen. Umso wichtiger ist es, die historischen Industriestätten attraktiv zu gestalten und mit kulturellen Inhalten zu füllen. Prof. Dr. Thomas Schleper vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und Dr. Cornelia Bauer vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigen Wege und Strategien auf, wie aus alten Industriestandorten zukunftsfähige „Orte der Ideen“ entstehen können. Grundsätzlich geht es um ein neues Verständnis von Industriekultur, das mit dem Verbundprojekt FUTUR 21  Industrie. Kunst. Kultur. demnächst mit 16 Industriemuseen in ganz NRW zum Tragen kommt: unterwegs zu einer neuen Charta Industriekultur.

Talkrunde

Nach ihren Impulsen diskutieren Prof. Dr. Thomas Schleper und Dr. Cornelia Bauer im moderierten Gespräch gemeinsam mit Prof. Dr. Harald Welzer verschiedene Strategien, mit denen historische Industriestätten sich für die Zukunft wappnen können.

 

15:00h
Resilience in Crises

Lecture: Prof Dr Harald Welzer
Pandemic Lessons Learnt

In the context of the pandemic, the first question is how to make the category of resilience stronger culturally and secondly how to apply it to the cultural and exhibition business, which is necessarily analogous to a large extent and is a generator of experience that needs the places, things and people.

Lecture: Prof Dr Thomas Schleper and Dr Cornelia Bauer
The Future of Industrial Culture

In contrast with world heritage sites, industrial monuments have to continually reinvent themselves and fight for their right to exist. It is therefore all the more important to render historical industrial sites as attractive as possible and to fill them with cultural content. Prof Dr Thomas Schleper of Landschaftsverband Rheinland (LVR) and Dr Cornelia Bauer of Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LVL) will show ways and strategies for turning old industrial locations into sustainable “Venues of Ideas” for the future. Basically, the issue is a new understanding of industrial culture which will soon come into effect with the joint project “FUTUR 21 Industrie. Kunst. Kultur.” and industrial museums throughout North Rhine-Westphalia: on our way to a new charta of industrial culture. 

Panel Discussion

Following their lectures, Prof Dr Harald Welzer, Prof Dr Thomas Schleper and Dr Cornelia Bauer will join a moderated discussion and debate various strategies for historical industrial sites to get ready for the future.

Panel 2.2

15:00 Uhr
Verstädterung der Landschaft
Vortrag: Reiner Nagel
Stadterneuerung: Partner und Positionen mit Best-Practice-Beispielen aus Europa

Wie können große Industrieflächen als Stadtraum nutzbar gemacht werden und welche Chancen können Krisen für die Stadterneuerung mit sich bringen? Der Architekt und Stadtplaner Reiner Nagel ist Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. In seinem Vortrag greift er auf europäische Best-Practice-Beispiele zurück, anhand derer sich eine gelungene Reintegration von Natur im städtischen Raum veranschaulichen lässt. Neben der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit geht es ihm auch um soziale Aspekte, wie den Bedürfnissen der dort lebenden Menschen, die auch bei der Neugestaltung industrieller Welterbestätten eine große Rolle spielen.

Vortrag: Prof. Dr. Susanne Hauser
Industrienatur und industrielles Welterbe

Das Vorhaben der langfristigen Konservierung einer industriellen Welterbestätte steht häufig im Konflikt mit einer Renaturierung des Geländes und der damit einhergehenden Wiederbesiedlung durch Flora und Fauna. Prof. Dr. Susanne Hauser, Professorin für Kunst- und Kulturgeschichte im Studiengang Architektur an der Universität der Künste Berlin, beleuchtet in ihrem Vortrag verschiedene Anpassungsstrategien und geht der Frage nach, was überhaupt die Attraktivität eines historischen Industriestandortes ausmacht. Denn während einige Nutzerinnen und Nutzer besonders viel Wert auf eine große Biodiversität legen, stehen bei anderen Aspekte wie Arbeitsplätze oder Denkmalpflege im Vordergrund.

Talkrunde

Im moderierten Gespräch gehen Reiner Nagel und Prof. Dr. Susanne Hauser der Frage nach, inwiefern die Reintegration der Natur, soziale Aspekte und kulturelle Angebote bei der Verstädterung der Landschaft mitgedacht werden müssen. 

 

15:00h
Urbanising the Landscape
Lecture: Reiner Nagel
Urban Regeneration: Partners and Positions, featuring Best-Practice Examples from Europe

How can large industrial areas become usable as urban spaces – and could crises actually bring new opportunities for urban regeneration? The architect and urban planner Reiner Nagel is Chairman of Bundesstiftung Baukultur and he will draw on a number of best-practice examples that demonstrate a successful reintegration of nature in the urban space. Beside ecological and economic sustainability, he is also interested in social aspects like the needs of the residents, which are of great significance in the redevelopment of industrial world heritage sites.  

Lecture: Prof Dr Susanne Hauser
Industrial Nature and Industrial World Heritage

Planning the long-term conservation of an industrial world heritage site is often at odds with a renaturation of the premises and the concomitant resettlement by flora and fauna. Prof Dr Susanne Hauser, Professor of Art History and Cultural Studies at the Berlin University of the Arts, examines several strategies for adjustment and investigates what it is that makes a historical industrial location attractive. Because, while some users are chiefly concerned with comprehensive bio-diversity, others focus more on aspects like jobs or monument conservation. 

 

Panel Discussion
In a moderated discussion, Reiner Nagel and Prof Dr Susanne Hauser will look at the extent to which reintegration of nature, social aspects and cultural options must be considered in the process of urbanising the landscape. 

Zweiter Kongresstag, 15. Oktober 2021 / 2nd Day of the Congress, 15 October 2021

Panel 3

9:00 Uhr
Vernetzung und Globalisierung
Keynote: Prof. Dr. Yonca Erkan

Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Ziel der Förderungen ist eine wissensgestützte und wettbewerbsfähige Wirtschaft auf EU-Ebene, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Prof. Dr. Yonca Erkan koordiniert an der Kadir Has Universität in Istanbul das geförderte Forschungsprojekt CONSIDER. In ihrer Keynote gibt sie Einblicke in das Vorhaben, nachhaltige Managementmodelle für industrielle Kulturstätten zu entwickeln, um zur Stärkung kollektiver Identitäten und einer nachhaltigen Entwicklung des Stadtbildes beizutragen. Dabei wirft die Inhaberin des UNESCO-Lehrstuhls für Management und Förderung von Welterbestätten einen Blick auf die Deindustrialisierungsprozesse in Europa und die daraus resultierenden sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen.

 

9:00h
Networking and Globalisation
Keynote Speech: Prof Dr Yonca Erkan

Horizon 2020 is the European Union’s Framework Programme for Research and Innovation. The aim of its funding is to create knowledge-based and competitive economy on an EU-level which will contribute to sustainable development. Prof Dr Yonca Erkan coordinates the funded research project CONSIDER at the Kadir Has University in Istanbul. In her keynote speech, she will introduce the project of developing sustainable management models for industrial sites of culture in order to strengthen collective identities and a sustainable development of the cityscape. The holder of the UNESCO Chair on the Management and Promotion of World Heritage Sites will take a look at deindustrialisation processes in Europe and the resulting social, economic and ecological challenges.

Panel 3.1

9:45 Uhr
Internationale Kooperationen
Vortrag: Dr. Andreas Görgen
Plattform für internationalen Know-how-Transfer. Ansätze und Möglichkeiten für internationale Kooperationen

Wie wichtig ist der internationale Austausch von Erfahrungen und inwiefern können Kulturstätten von einem kooperativen Wissenstransfer profitieren? Dr. Andreas Görgen, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amtes, geht diesen Fragen aktuell beim Aufbau der „Agentur für Museumskooperationen“ nach. In Zusammenarbeit mit dem Bundestag sowie zahlreichen Museen und Kulturinstitutionen will die Agentur internationale Ausstellungskooperationen fördern und eine „gemeinsame Marke“ deutscher Museen aufbauen. In seinem Vortrag zieht Dr. Andreas Görgen Parallelen zwischen klassischen Kulturstätten und historischen Industriedenkmälern, um aufzuzeigen, inwiefern ein internationaler Dialog für diese von Bedeutung ist.

Vortrag: Prof. Dr. Christer Gustafsson
Von der Denkwerkstatt zur Marktreife: Herausforderungen und Chancen für das kulturelle Erbe als Motor für nachhaltiges Wachstum und eine durch das kulturelle Erbe gestützte, innovationsgetriebene regionale/städtische Entwicklung

Welches Vermarktungspotenzial haben industrielle Welterbestätten und mit welchen Herausforderungen werden ihre Standorte konfrontiert? Prof. Dr. Christer Gustafsson forscht am Institut für Kunstgeschichte und Konservierung an der Uppsala Universität in Schweden. Dabei konzentriert er sich auf die grenzüberschreitenden Herausforderungen und Möglichkeiten kulturellen Erbes. Zuletzt wirkte er bei dem transdisziplinären Forschungsprojekt CLIC (Circular models Leveraging Investments in Cultural heritage adaptive reuse) mit, das durch das EU-Programm Horizont 2020 gefördert wurde. In diesem Zusammenhang befasste er sich unter anderem mit dem Widerspruch, dass die Kosten für den Erhalt von kulturellem Erbe stetig steigen, während die öffentlichen Ressourcen knapper werden. Eine Herausforderung, vor der viele industrielle Welterbestätten stehen.

Talkrunde

Im moderierten Gespräch tauschen Dr. Andreas Görgen und Prof. Dr. Christer Gustafsson Ideen aus, was dem Verfall industrieller Welterbestätten aufgrund unzureichender Finanzierungsmodelle entgegensetzt werden kann.

 

9:45h
International Cooperation Projects
Lecture: Dr Andreas Görgen
Platform for international transfer of know-how. Approaches and Opportunities for International Cooperation 

How important is an international exchange of experience and to what extent can cultural sites profit from a cooperative transfer of knowledge? Dr Andreas Görgen, Head of the Directorate-General for Culture and Communication at the Federal German Foreign Office is currently investigating these questions in the construction of the “Agency for Museum Cooperation Projects”. In cooperation with the German parliament and several museums and cultural institutions, the agency intends to fund international exhibition projects and create a “common brand” of German museums. In his lecture, Dr Andreas Görgen will draw parallels between classical cultural sites and historical industrial monuments in order to show the significance of international dialogue for both. 

Lecture: Prof Dr Christer Gustafsson
From Brainstorm to Marketability: Challenges and Opportunities for Cultural Heritage as a Driver for Sustainable Growth and an Innovation-Driven, Regional/Urban Development Supported by Cultural Heritage

What is the marketing potential of industrial world heritage sites and which challenges do their locations face? Prof Dr Christer Gustafsson works at the Department of Art History and Conservation at Uppsala University in Sweden. His research focuses on transnational challenges and opportunities of cultural heritage. Most recently, he participated in the transdisciplinary research project CLIC (Circular models Leveraging Investments in Cultural heritage adaptive reuse), which was funded by the EU-programme Horizon 2020. Among other issues, he explored the contradiction that the cost of conserving cultural heritage is increasing while public resources are running low. This is a challenge faced by many industrial world heritage sites. 

Panel Discussion

In this moderated discussion, Dr Andreas Görgen and Prof Dr Christer Gustafsson will exchange ideas on how to combat the decay of industrial world heritage sites caused by inadequate financing models. 

Panel 3.2

9:45 Uhr
Digitalisierung
Vortrag: J.-Prof. Dr. Sander Münster
Quelle des Wissens: Digitalisierung und kulturelles Erbe

Was kann die Digitalisierung für den Wissenstransfer leisten und inwiefern können Computermodelle Einblicke in die Vergangenheit und Zukunft gewähren? Mit Fragen wie diesen befasst sich J.-Prof. Dr. Sander Münster im Bereich Digital Humanities (Bilder/Objekte) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Als Sekretär des Forschungsprojekts Time Machine widmet er sich der digitalen Rekonstruktion europäischer Geschichte mithilfe der Big Data der Vergangenheit. Die 4D-Modelle ermöglichen Historikern, Sozialwissenschaftlern, Kulturschaffenden, politischen Entscheidungsträgern und nicht zuletzt der Öffentlichkeit neue Einblicke in die Vergangenheit – zum Beispiel in die Zeit der Industrialisierung. Münster ist sich sicher: Time Machine ist eine Technologie, die langfristig starke positive Auswirkungen auf das europäische Identitätsgefühl und den Erhalt historischer Industriestätten haben wird.

Vortrag: Prof. Dr. Hans-Peter Noll
Zukunftsstandort Welterbe!
Digitalisierung als Beitrag zur Resilienz am Beispiel von Zollverein.

Die Zukunft des industriellen Welterbes ist stark von dessen Transformationsfähigkeit abhängig – digitale Lösungen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Denn die zurückliegende Pandemie hat schonungslos Stärken und Schwächen im Management, der Vermittlung und Entwicklung des historischen Industriekomplexes offengelegt. Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, wirft u.a. einen Blick auf die verschiedenen Digitalisierungsprozesse des UNESCO-Welterbes, die einen Beitrag dazu leisten sollen, zukünftig neuen Herausforderungen begegnen zu können. Digitale Angebote wie Online-Veranstaltungen und virtuelle Führungen erfreuen sich bei der Bevölkerung mittlerweile großer Beliebtheit und bleiben auch zukünftig ein fester Angebotsbestandteil. Zudem sorgt eine App für eine bessere Orientierung auf dem 100 Hektar großen Gelände. Sie kennt nicht nur den Weg zu Museen, Veranstaltungshallen und anderen Sehenswürdigkeiten, sondern informiert auch über die heutige wie historische Nutzung der einzelnen Gebäude und ermöglicht GPS-geführte Rundgänge. Aus Entwicklungssicht hat nicht zuletzt aber auch die breite Vielfalt in der Mieterstruktur der neu genutzten historischen Gebäude einen wichtigen Beitrag zur Widerstandsfähigkeit geleistet – während Gastronomie und die Veranstaltungsbranche am Boden lagen, konnte der Digital Campus Zollverein e. V., eine Initiative, die sich aus regionalen Versorgern, Dienstleistern, Unternehmen und Forschungsinstituten zusammensetzt, ein starkes Wachstum verzeichnen und stetig neue Mitglieder gewinnen.

Talkrunde

Im Anschluss tauschen Prof. Dr. Sander Münster und Prof. Dr. Hans-Peter Noll sich im moderierten Talk zu den Chancen der Digitalisierung von industriellem Erbe aus.

 

9:45h
Digitisation
Lecture: Jun Prof Dr Sander Münster
A Source of Knowledge: Digitisation and Cultural Heritage

How can digitisation promote the transfer of knowledge and to what extent can computer models give us insight into the past and the future? These are among the questions that Jun Prof Dr Sander Münster explores at the Institute of Digital Humanities (Focus on Image and Object-Data), Friedrich-Schiller-Universität Jena. As Secretary of the research project Time Machine, he focuses on digital reconstruction of European history using the Big Data of the past. These 4D-models allow historians, social scientists, artists and other cultural experts, political decision-makers and, not least, the public new insight into the past – into the age of industrialisation, for example. Münster is certain: Time Machine is a technology which will have strong positive effects on the European sense of identity and the conservation of historical industrial sites in the long-term. 

Lecture: Prof Dr Hans-Peter Noll
World Heritage as a Venue for the Future!
Zollverein: An Example of Digitisation as a Contribution to Resilience

The future of industrial heritage strongly relies on its ability to transform, and digital solutions play a vital role in this process. The recent pandemic, after all, unsparingly revealed the strengths and weaknesses in the current management of the communication and development of the historical industrial complex.  Prof Dr Hans-Peter Noll, Chairman of the Board of the Zollverein Foundation, takes a look at the range of digitisation processes at the UNESCO World Heritage site, which are intended to make a contribution to the site’s ability to respond to new challenges in the future.  Digital options like online events and virtual guided tours have become increasingly popular and will remain an integral part of the site’s services. In addition, an app provides better orientation on the 100-hectare site. This app not only knows the way to museums, event halls and other attractions, it also provides information about the current as well as historical use of the individual buildings and enables GPS-guided tours. From the point of view of the site’s development, the broad variety of the tenant structure of the repurposed historical buildings also made an important contribution to its resilience. While the catering and event sectors were devastated, the Digital Campus Zollverein e.V., an initiative consisting of regional providers of utilities and services, business and research institutes, saw a strong growth and a steady increase in its membership. 

Panel Discussion

Following the lectures, Prof Dr Sander Münster and Prof Dr Hans-Peter Noll will discuss the opportunities provided by the digitisation of industrial heritage.  

Panel 4

11:00 Uhr
Heimat und Destination

Kulturjournalist Michael Köhler diskutiert mit seinen Gästen die Frage: Wie identitätsstiftend ist industrielles Erbe und inwieweit prägt es unser Leben und Denken? Historische Aspekte werden dabei genauso berücksichtigt wie die Frage nach zeitgemäßen Nutzungskonzepten. Anhand von Best-Practice-Beispielen soll aufgezeigt werden, wie historische Industriestätten in das Stadtbild integriert und in die Zukunft geführt werden können.

Auf dem Podium zu Gast:

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, NRW
Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates
Prof. Dr. Barbara Buchenau, Prorektorin der Universität Duisburg-Essen

 

11:00h
Home and Destination

How much does industrial heritage contribute to our identity and to what extent does it shape our lives and our thinking? These are among the questions discussed by culture journalist Michael Köhler and his guests. Both historical aspects and the question of up-to-date utilisation concepts will be considered. Citing best-practice examples, the panellists will show how historical industrial sites can be integrated into the cityscape and guided into the future. 

The panellists are: 

Ina Scharrenbach, Minister for Regional Identity, Communities and Local Government, Building and Gender Equality, NRW
Prof Dr Maria Böhmer, President of the German UNESCO Commission
Olaf Zimmermann, Managing Director of the German Cultural Council
Prof Dr Barbara Buchenau, Prorector of  the University of Duisburg-Essen

Panel 4.1

12:15 Uhr
Gemeinschaftliches Engagement
Moderierter Dialog und einleitende Impulse: 

Prof. Dr. Christa Reicher
Transformation als gesellschaftlicher Prozess: Der partizipative Ansatz der IBA Emscher Park

Prof. Heinrich Theodor Grütter
Soziale Orte – Soziale Werte: Vom Austausch mit und der Beteiligung von Menschen vor Ort bei der Erarbeitung neuer Nutzungskonzepte

Stadtplanerin Prof. Dr. Christa Reicher, Inhaberin des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen an der RWTH Aachen, wirft einen Blick auf die internationale Bauausstellung Emscher Park, die von 1989 bis 1999 durchgeführt wurde und das Gesicht des nördlichen Ruhrgebiets – unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft – nachhaltig zum Positiven verändert hat. Inwiefern die Bevölkerung bei der Erarbeitung von Nutzungskonzepten für das UNESCO-Welterbe Zollverein eingebunden wird, erläutert der Direktor des Ruhr Museums Prof. Heinrich Theodor Grütter. Im Anschluss spricht das Vorstandsmitglied der Stiftung Zollverein mit Prof. Dr. Christa Reicher über die Bedeutung gesellschaftlicher Teilhabe für industrielle Welterbestätten, beispielsweise durch Nachbarschafts- und Schulprojekte.

 

12:15h
Community Engagement
Moderated Dialogue and Introductory Speeches:

Prof Dr Christa Reicher
Transformation as a Social Process: The Participatory Approach of the IBA Emscher Park

Prof Heinrich Theodor Grütter
Social Places – Social Values: Communication with and Involvement of Local Residents in the Development of New Utilisation Concepts 

Prof Dr Christa Reicher, urban planner and holder of the Chair of Urban Design and Institute for Urban Design and European Urbanism at RWTH Aachen, looks at the International Building Exhibition Emscher Park, which took place between 1989 and 1999 and – with the involvement of the local civil society – managed to create a sustained improvement to the face of the northern Ruhr-region. Prof Heinrich Grütter, director of the Ruhr Museum, will explain how the local population is consulted in the development of utilisation concepts for the UNESCO World Heritage site Zollverein. Following this, the Member of the Board of the Zollverein Foundation and Prof Dr Christa Reicher will discuss the significance of social participation (e.g. neighbourhood and school projects) for industrial world heritage sites.  

Panel 4.2

12:15 Uhr
Tourismus
Moderierter Dialog und einleitende Impulse: 

Peter DeBrine
Industrielles Welterbe und nachhaltiger Tourismus

Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig
Ankerpunkte des europäischen Industrialisierungsprozesses: Die Europäische Route der Industriekultur

Das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt verpflichtet die Vertragsstaaten zur Erfassung und Erhaltung des Bestandes, um die Weitergabe an künftige Generationen sicherzustellen. Das mit der Ernennung zum Welterbe steigende Tourismusaufkommen ist lediglich ein Nebeneffekt. Peter DeBrine, Senior Projektleiter des UNESCO-Programms für nachhaltigen Tourismus, weiß um die Gefahren, die Overtourism mit sich bringen kann. Doch er kennt auch die Chancen, die nachhaltiger Tourismus für eine Region bereithält. Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig, Präsident der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH), richtet seinen Blick vor allem auf die Verbindung von gestern, heute und morgen. Die  identitätsstiftende und Europa verbindende Industriekultur lässt nicht nur Technik-, Sozial- und Migrationsgeschichte erlebbar werden   sie gestaltet auch als Kulturplattform des 21. Jahrhunderts die Zukunft, indem sie  (Denk- und Erlebnis-)Räume für einen nach vorne gerichteten Wandel in Kultur, Arbeit und Gesellschaft schafft.  ERIH ist mit über 2.000 Industriekultureinrichtungen in allen europäischen Staaten das größte touristisch ausgerichtete Kulturnetzwerk Europas.

Talkrunde
Im Anschluss diskutieren Peter DeBrine und Prof. Dr.  Meinrad Maria Grewenig die Frage, wie industrielles Welterbe der breiten Öffentlichkeit nahegebracht werden kann und wie die Standorte den Tourismus als Motor nutzen können.

 

12:15h
Tourism
Moderated Dialogue and Introductory Speeches:

Peter DeBrine
Industrial World Heritage and Sustainable Tourism

Prof Dr Meinrad Maria Grewenig
Anchor Points of the European Process of Industrialisation: The European Route of Industrial Culture

The Convention Concerning the Protection of the World Cultural and Natural Heritage obliges its contract states to assess and conserve existing sites in order to make sure that they can be passed on to future generations. Increased tourism that often follows the declaration of a site as World Heritage is merely a side effect. Peter DeBrine, Destination Advisor and UNESCO Sustainable Tourism expert is aware of the dangers of over-tourism. But he also knows the benefits that sustainable tourism can provide to a region. Recovery from the the COVID-19 pandemic provides an opportunity to rethink how tourism is managed so when it returns it supports communities and protects heritage. Prof Dr Meinrad Maria Grewenig, President of the European Route of Industrial Heritage (ERIH), focuses primarily on the connection between yesterday, today and tomorrow. Industrial heritage, which creates identity and unites Europe, not only brings technological, social and migration history to life – it also shapes the future as a cultural platform for the 21st century by creating spaces (for thinking and experiencing) for forward-looking change in culture, work and society. With over 2,000 industrial heritage institutions, ERIH is the largest tourism-oriented cultural network in Europe.

Panel Discussion

Following their impulse speeches, Peter DeBrine and Prof Dr Meinhard Maria Grewenig will discuss how the broader public can be given a better understanding of industrial world heritage and how the sites’ locations can use tourism as a driver. 

Fazit / Conclusion

14:30 Uhr
Blick in die Zukunft – Zusammenfassung des Kongresses
Talkrunde

14:30h
Looking to the Future – Summary of the Congress
Panel Discussion

Peter Grabowski
kulturpolitischer Reporter
Reporter on cultural politics

Dr. Roman Luckscheiter
Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission
General Secretary of the German Commission for UNESCO

Prof. Dr. Hans-Peter Noll
Vorstandsvorsitzender Stiftung Zollverein
Executive Chairman Zollverein Foundation

Prof. Heinrich Theodor Grütter
Mitglied des Vorstands Stiftung Zollverein und Direktor Ruhr Museum
Member of the Board Zollverein Foundation and Director Ruhr Museum

Dr. Birgitta Ringbeck
Leiterin der Koordinierungsstelle Welterbe beim Auswärtigen Amt
Ministerial Councillor at the Federal Foreign Office and responsible
for the World Heritage Coordination Office

Dr. Stephan Muschick
Geschäftsführer E.ON Stiftung
Managing Director E.ON Stiftung

Prof. Dr. Oliver Scheytt
Professor für Kulturpolitik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Professor for cultural policy at the Hamburg University of Music and Theatre

Kontakt / Contact

Stiftung Zollverein

„2G“-Regel auf Zollverein

Für Aktivitäten der Freizeitgestaltung gilt ab 16 Jahren die „2G“-Regel. Nur geimpfte oder genesene Personen haben Zutritt. In Innenräumen ist das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske zudem verpflichtend.

Ausführliche Informationen finden Sie auf www.zollverein.de/corona.