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Über Zollverein
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SURVIVORS

Faces of Life after the Holocaust

75 Portraits von Überlebenden

Fotografiert von Martin Schoeller
75 Holocaust-Überlebende hat der international renommierte Fotograf Martin Schoeller in Israel besucht und porträtiert. Die Arbeiten sind auf dem UNESCO-Welterbe weltweit erstmalig unter dem Titel „SURVIVORS. Faces of Life after the Holocaust“ zu sehen.

„Es ist so wichtig, Erinnerungsprojekte wie dieses zu unternehmen. Wer noch in der Lage ist, seine Geschichte zu erzählen, sollte das auch weiterhin tun. Es ist unsere Pflicht, im Namen der Männer, Frauen und Kinder, die ermordet wurden, unsere Geschichten immer wieder zu erzählen.“
Naftali Furst, Überlebender

75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau wird auf Zollverein die Ausstellung „SURVIVORS. Faces of Life after the Holocaust“ gezeigt. Zu sehen sind 75 eindringliche Portraits von Überlebenden des Holocaust, fotografiert von Martin Schoeller. Der international renommierte Fotograf hat sich für dieses Erinnerungs-Projekt mit der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und dessen deutschem Freundeskreis sowie der Stiftung für Kunst und Kultur Bonn zusammengeschlossen.

Menschlichkeit und Würde bewahren unter unmenschlichen Bedingungen: Diese Erfahrung steht hinter den überlebensgroßen Nahaufnahmen der 75 Überlebenden. Entstanden sind die Bilder in Jerusalem, in Yad Vashem, wo Schoeller die Portraitierten besucht und sich für die Aufnahmen sehr viel Zeit genommen hat. „Ich bin in Deutschland aufgewachsen“, so Martin Schoeller, der seit langem in New York lebt. „In der Schule haben wir ständig über den Holocaust gesprochen. Ich bin mit dem Gefühl groß geworden, dass eine unglaubliche Schuld auf uns liegt, das hat mich die eigene Identität immer wieder hinterfragen lassen. Wie konnten Menschen aus meinem eigenen Land solche unfassbaren Verbrechen begehen? Es ist erschreckend zu sehen, wie sich der Antisemitismus momentan in Europa und anderswo erneut Bahn bricht. Mehr denn je verspüre ich daher eine große Verantwortung, gegen Antisemitismus anzugehen, wo immer ich ihn erlebe, und dazu beizutragen, dass es nie wieder so etwas wie den Holocaust geben wird. Wir sind verantwortlich für unsere Geschichte. Und ich glaube, dass wir nur dann als Menschen vorankommen können, wenn wir bereit sind, aus der Geschichte zu lernen.“

Der Blick in diese vom Leben gezeichneten Gesichter ist heute und für künftige Generationen von besonderer Bedeutung: Die Portraitierten gehören zu den letzten noch lebenden Augenzeugen. Schoellers unverstellte Fotografien sind bleibende Zeugnisse persönlicher und kollektiver Geschichte und vermitteln das Grauen des Holocaust jenseits von Worten.

Aktueller Hinweis
Die Ausstellung ist seit dem 7. Mai 2020 wieder geöffnet und wurde bis zum 13.09.2020 verlängert. Bitte beachten Sie die Hygiene- und Abstandsregeln.

Besucherinformationen

Öffnungszeiten

22.01. – 26.07.2020 (die Ausstellung wurde verlängert)
täglich geöffnet 11.00-17.00 Uhr

Eintritt

Pay what you want / nach eigenem Ermessen

Fotobuch

Steidl-Verlag, ISBN 978-3-95829-621-3
Museumspreis: 28 EUR

Ort und
Kontakt

Adresse
  • Mischanlage
    UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen
    // Anreise mit dem Auto: Parkplatz C und Parkdeck Zollverein (kostenpflichtig), Zufahrt über Arendahls Wiese // Anreise mit ÖPNV: Straßenbahn 107 (Haltestelle: Zollverein), Regionalbahn RB 32 und 35 (Haltestelle: Zollverein Nord) und Bus 183 (Haltestelle: Kokerei Zollverein)

Ansprechpartner

Veranstalter

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Yad Vashem – Internationale Holocaust Gedenkstätte, Martin Schoeller und der Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn. Partner sind die Stiftung Zollverein und das Ruhr Museum.

Projektförderer

Die Ausstellung und das Begleitprogramm werden unterstützt und finanziert von der RAG-Stiftung.

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Café und Restaurant in der Mischanlage