Mit genau 25 Fotografien ist die Ausstellung „Faszination Zollverein“ am Dienstag, 14. April 2026, in der Bürgerhalle des Landtags Nordrhein-Westfalen eröffnet worden. Besucherinnen und Besucher erhalten dort bis Donnerstag, 23. April 2026, Einblicke in die besondere Ästhetik und den Wandel des UNESCO-Welterbes Zollverein. Die Wanderausstellung ist an insgesamt vier Stationen bundesweit zu sehen und Teil des Jubiläums „25 Jahre UNESCO-Welterbe Zollverein“. Gefördert wird die Ausstellung durch die RAG-Stiftung.
Bereits im Jahr 2025 begeisterte die Fotoausstellung „Faszination Zollverein“ von Thomas Stachelhaus die Gäste auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Im Jubiläumsjahr 2026 gehen nun 25 Bilder der Ausstellung auf Tour und sind damit erstmals außerhalb Zollvereins zu sehen. Erste Station ist die Bürgerhalle des Landtags Nordrhein-Westfalen, wo die Fotografien bis Donnerstag, 23. April 2026, gezeigt werden. Weitere Stationen der Wanderausstellung sind im Laufe des Jahres die UNESCO-Projektschule in Verl, der Schacht 371 der Wismut Stiftung in Hartenstein sowie die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin.
„Mit der Wanderausstellung wollen wir die Faszination Zollvereins weit über die Grenzen des Welterbes hinaustragen und zugleich die Bedeutung Zollvereins als UNESCO-Welterbe verdeutlichen“, sagt Christoph Tesche, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein.
Der Präsident des Landtags, André Kuper, hat die Ausstellung eröffnet: „Die Zeche Zollverein ist mehr als ein Denkmal. Die Welterbestätte ist ein Symbol für die Erneuerungskraft Nordrhein-Westfalens. Wo einst Kohle gefördert wurde, entstehen heute Ideen, Kreativität und Zukunftsperspektiven. Dass dieses Welterbe nun im Landtag sichtbar wird, unterstreicht seine Bedeutung. Die Ausstellung lädt dazu ein, diesen besonderen Ort neu zu entdecken.“
Über „Faszination Zollverein“
Zollverein ist ein herausragendes Beispiel für die Anwendung der Gestaltungskonzepte der klassischen Moderne in der industriellen Architektur – und zugleich für die gelungene Umnutzung industrieller Großanlagen nach Produktionsende. Der renommierte Fotograf Thomas Stachelhaus macht in seinen Aufnahmen sowohl die unverwechselbare Ästhetik als auch den Wandel des Standorts zu einem Zentrum für Kunst, Kultur, Bildung, Freizeit und Wirtschaft sichtbar. Neben Motiven der original erhaltenen Übertageanlagen zeigen seine Fotografien auch hochmoderne Gebäude wie die Folkwang Universität der Künste. So entsteht ein eindrucksvoller Blick auf ein außergewöhnliches Welterbe, das seit 25 Jahren Vergangenheit bewahrt und Zukunft gestaltet.