Es ist Dezember 2001: Die UNESCO-Jury in Helsinki urteilt, dass die einst größte Steinkohlenzeche der Welt und die größte Zentralkokerei Europas ein „repräsentatives Beispiel für die Schwerindustrie in Europa“ seien. Und sie beschließt, Zollverein in die Welterbeliste aufzunehmen. Zollverein – ein Erbe der Menschheit, das es zu bewahren gilt. Im Spätsommer 2002 kam die offizielle Ernennungsurkunde in Essen an, die Stadt und das Ruhrgebiet feierten.
Es ist 2026. Der ehemalige Industriekomplex Zollverein zählt seit 25 Jahren zum UNESCO-Welterbe. Ein Jubiläum, das wir feiern – mit Begeisterung und vor allem mit den Menschen: Die einst „verbotene Stadt“ mit ihren hohen Werksmauern hat sich zu einem offenen Ort entwickelt, der von den Besucherinnen und Besuchern aus der Region und darüber hinaus mit Leben gefüllt wird.