Stiftung Zollverein und Ruhr Museum

rebuilding – Fotografien von Janosch Rauter

Aktuelle Fotografie im Ruhrgebiet. Pixelprojekt auf Zollverein

Mit „rebuilding – Fotografien von Janosch Rauter“ präsentieren das Pixelprojekt_Ruhrgebiet und die Stiftung Zollverein im Rundeindicker der Kohlenwäsche ab April 2022 die zweite Ausstellung ihrer Reihe „Aktuelle Fotografie im Ruhrgebiet. Pixelprojekt auf Zollverein“.

Janosch Rauter, 1983 in Duisburg geboren, beschäftigt sich in seinen Schwarzweiß-Fotografien mit dem urbanen Raum. Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf städtebauliche und gesellschaftspolitische Prozesse und Zusammenhänge sowie die damit verbundenen Ideologien, Ideen und Utopien von gebauter Stadt. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen findet dabei vornehmlich in seiner Heimat Duisburg statt – dies gilt auch für seine Serien mit dem Titel „rebuilding“.  

In einer Serie zum Duisburger Stadtzentrum stellt Janosch Rauter der nur noch fragmentarisch vorhandenen Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert heutige Eingrenzungen auf eine spannende Weise entgegen. Der Fotograf beweist dabei ein Auge fürs Detail, wenn er Einzelheiten in ihrer Beliebigkeit und Wiederkehrung darstellt – darunter Pflanzen, Schriften, technische Spuren, Beton, Bauzäune, Steinblöcke und andere Einzelelemente, die auf baulicher Ebene das Stadtzentrum prägen.

In einer weiteren Serie liegt der Fokus auf dem Duisburger Stadtteil Hochheide. Hier wurden in den 70er-Jahren mit dem Bau der sogenannten „Weißen Riesen“ 20-geschossige Wohnblöcke erstellt. Die Gebäude, die einst Inbegriff der Moderne waren, zeichneten sich später durch eine ungünstige Sozialstruktur aus. Mit dem Abriss und der Sprengung der insgesamt sechs Wohnblöcke will die Stadt Duisburg den Stadtteil nun wieder aufwerten und neue Grünflächen schaffen.


Zur Person: Janosch Rauter

Janosch Rauter studierte zunächst Germanistik und Kunst für das Lehramt an der Universität Duisburg-Essen. Während des Studiums entstand der Wunsch, sich noch intensiver mit dem Medium und den Möglichkeiten der Fotografie auseinanderzusetzen. Daher begann Janosch Rauter 2012 zusätzlich das Studium der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen, das er voraussichtlich in diesem Jahr mit dem Bachelor-Titel abschließt.


Zur Ausstellungsreihe: Aktuelle Fotografie im Ruhrgebiet. Pixelprojekt auf Zollverein

Die gemeinsame Ausstellungsreihe „Aktuelle Fotografie im Ruhrgebiet. Pixelprojekt auf Zollverein“ der Stiftung Zollverein und des Pixelprojekt_Ruhrgebiet konzentriert sich auf zeitgenössische Positionen und Ruhrgebietsthemen im weitesten Sinne. Eine Jury von Fotoexpertinnen und -experten wählt die Arbeiten aus. Zur Jury gehören Vertreterinnen und Vertreter des Museum Folkwang, der Folkwang Universität der Künste, des Ruhr Museums sowie des Historischen Archiv Krupp.

 

Aktuelle Hinweise

Bitte beachten Sie die Vorgaben der derzeit gültigen Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Die aktuellen Regelungen je nach Inzidenzstufe vor Ort werden auf der Website https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw aufgeführt. Aktuelle Informationen finden Sie außerdem unter www.zollverein.de/corona.

Zeiten und
Preise

Nächster Termin
Sa 21.05.2022
  • 10:00
  • Dauer 8 h
Preise
  • Eintritt 2 €
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Schülerinnen, Schüler und Studierende unter 25 Jahren frei
enthalten in allen Kombitickets mit dem Portal der Industriekultur
Zeiten
  • 03.04.–19.06.2022

    täglich 10:00–18:00 Uhr

Ort und
Kontakt

Ort
  • Rundeindicker im Portal der Industriekultur

    in der Kohlenwäsche

    UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen


    Anreise mit dem Auto

    Parkplätze A1 und A2, Zufahrt über Fritz-Schupp-Allee oder Bullmannaue

    Google Maps


    Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

    Straßenbahn 107 (Haltestelle: Zollverein) und Bus 183 (Haltestelle: Kohlenwäsche)

    Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Kontakt
Veranstalter
  • Stiftung Zollverein in Kooperation mit dem Ruhr Museum

Sonstige
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