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Das blaue Wunder erleben: 44 Tage Badespaß auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein

Werksschwimmbad und Arschbomben-Contest begeisterten Gäste aus aller Welt

Zahlreiche Badelustige besuchten das Werksschwimmbad während der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen. Bei kostenfreiem Eintritt begeisterte der frisch sanierte Pool von Samstag, 18. Juli, bis Dienstag, 1. September 2026, Gäste aus dem In- und Ausland. Auch bei den Menschen aus den umliegenden Stadtteilen war das Werksschwimmbad beliebt. 87 Teilnehmende sowie die Fans am Beckenrand feierten am Samstag, 29. August 2026, den Arschbomben-Contest. In der Zeit zwischen den Durchgängen begeisterte „Käpt’n Blaubär“ Klein und Groß mit einem „Meet & Greet“. Neben Ruhm und Ehre winkten den Teilnehmenden mit den besten Arschbomben Medaillen und Plätze auf dem Siegertreppchen.

Gerade an den heißen Tagen des Sommers sorgte der coolste Pool der Welt auf der Kokerei täglich für eine Abkühlung. Im Zuge der Jubiläen „25 Jahre UNESCO-Welterbe Zollverein“ sowie „25 Jahre Werksschwimmbad“ erstrahlte die beliebte Badelocation nach umfangreichen Sanierungsarbeiten sowie der Erneuerung der Holzplattform in neuem Glanz. Ob als Fotomotiv oder kostenfreier Freizeitspaß: Sowohl Gäste aus den umliegenden Stadtteilen als auch aus dem In- und Ausland erlebten ihr blaues Wunder bei ihrem Besuch des Werksschwimmbads mit Blick auf die Kokerei Zollverein. Darunter waren zahlreiche Touristinnen und Touristen, vor allem aus Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden, die sich selbst ein Bild von den zwei zusammengeschweißten Überseecontainern machen wollten.

Arschbomben-Contest 2026
Ein lautes Platschen, das Wasser spritzt in die Höhe, das Publikum jubelt und die Jury zückt ihre Bewertungskarten: Die Begeisterung für den Arschbomben-Contest am Samstag, 29. August 2026, war deutlich sichtbar – sowohl bei den Menschen, die ins Wasser gesprungen sind, als auch bei den Zuschauerinnen und Zuschauern, die ihre Favoriten angefeuert haben. In der Jury am Beckenrand saßen Christoph Tesche, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, Stefanie Reichart, Vorstandsmitglied der Stiftung Zollverein, sowie Horst Rudnik, ehemaliger Bergmann und heutiger Gästeführer auf Zollverein. Sogar „Käpt’n Blaubär“ gab zwischendurch sein Urteil in Form von Emoji-Karten ab. Auch wenn jede Wasserfontäne bewertet wurde, zählten beim Arschbomben-Contest Spaß und Freude mehr als jedes Zentimetermaß. Aus insgesamt 87 Teilnehmerinnen und Teilnehmern schafften in diesem Jahr den Sprung aufs Siegertreppchen:

  • Durchgang: Mia Klages, Frieda Hoffmann und Charlotte Beck sowie Marius Wege, Lennox Meyer sowie Paul Boemer.
  • Durchgang: Shirley Günter, Carlotta Kaup, Luisa Beverungen sowie FreddyFlutsch, Emil Arbobast und Alex Hecker.
  • Durchgang: Das Duo Marcus und Lennox Meyer, das Team Jaden Schwering und Marius Günter sowie Marcus Composs.


Ab ins Blaue!
Seit dem Jahr 2001 stehen die beiden aneinander geschweißten Überseecontainer der Frankfurter Künstler Dirk Paschke und Daniel Milohnić am Kopf der Koksofenbatterie auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Das Becken misst 12 x 5 Meter bei einer Tiefe von 2,40 Meter. Die Kokerei ein Ort für ein Freibad? Das war zu Betriebszeiten unter harten Arbeitsbedingungen bei über 1.000 Grad Celsius unvorstellbar. Heute verbindet das Werksschwimmbad Kunst, Geschichte sowie Freizeitspaß. Als Kunstwerk steht es sinnbildlich für den Strukturwandel des Ruhrgebiets im Allgemeinen; als beliebte Badelocation zeigt es eindrucksvoll die Transformation speziell auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Im Jahr 2025 belegte ein Fotomotiv des Werksschwimmbads den zweiten Platz beim „PR-Bild des Jahres“ in der Kategorie „Moments & Products“.

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