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Zollverein barrierefrei

Bessere Orientierung für Gehörlose

Spannendes Studien­projekt einer jungen Kommuni­kations­designerin

Folkwang-Studentin Mar Zumaya aus Mexiko entwickelt eine App, die Gehörlosen die Orientierung auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein erleichtert.

„Noch nie hatte ich so eine riesige Zeche gesehen. Die Architektur, die Landschaft, die Farben und Texturen fand ich als Gestalterin inspirierend und spektakulär“, erzählt Mar Zumaya. Als die Mexikanerin vor einigen Jahren zum ersten Mal Verwandte in Deutschland besuchte, kam sie als Touristin auf das UNESCO-Welterbe Zollverein. Zu jener Zeit ahnte sie noch nicht, welche Rolle dieses Industriedenkmal einmal in ihrem Leben spielen würde – und welche Aufgabe sie selbst auf Zollverein übernehmen würde.

Lebenstraum erfüllt
Im Jahr 2015 kam Mar Zumaya wieder nach Deutschland. Diesmal, um sich einen Lebenstraum zu erfüllen: in Deutschland an der Folkwang Universität der Künste zu studieren. Als 2017 der Fachbereich Gestaltung ins Quartier Nord umzog, fand auch die Kommunikationsdesignerin ihren Studienort auf dem Welterbe. Mehr noch: Die junge Frau aus Mexiko ergatterte bei der Stiftung Zollverein eine Anstellung als Werkstudentin. In der Kommunikationsabteilung arbeitete sie an grafischen Gewerken, gestaltete Publikationen und beschäftigte sich immer mehr mit Zollverein. Als zum Ende des Bachelor-Studiums eine Abschlussarbeit anstand, wusste Mar Zumaya schnell, dass sie sich auch inhaltlich mit Zollverein beschäftigen wollte. Ihre Überzeugung: „Als Gestalterin habe ich die Möglichkeit, die Welt zu verschönen – aber noch wichtiger, sie zu verbessern.“

Zusatzinfos via Smartphone
Ihre Abschlussarbeit stellte sie im Sommer 2018 vor. Der Titel: „Barrierefreiheit für Gehörlose mit Hilfe von digitalen Medien“. Das Ergebnis ist der Prototyp einer App, die bei der Orientierung auf dem 100 Hektar großen Areal allen Besuchern gute Dienste erweisen könnte. Dafür hat die 24-Jährige ein Augmented-Reality-Konzept entwickelt. Besucher könnten danach mit ihren Smartphones interessante Orte fotografieren und sich über die App sofort oder später Informationen einblenden lassen. Ein spannendes Angebot – natürlich auch für Hörende. Zurzeit prüft die Stiftung Zollverein, welche Ideen aus Mar Zumayas Abschlussarbeit in die Tat umgesetzt werden können.

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