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Station 8: Insekten

Im Sommer ist Zollverein ein Paradies für Tag- und Nachtfalter, Libellen, Käfer, Heuschrecken, Wanzen, Schwebfliegen und Wildbienen. Sie dienen vielen Arten als Beutetiere, sind die wichtigsten Bestäuber für viele Pflanzen und bilden daher in ihrer Gesamtheit die Basis des Ökosystems.

Mit ihren langen Rüsseln trinken Schmetterlingsarten wie der Faulbaum-Bläuling vom Nektar der Blütenpflanzen auf dem Welterbe-Gelände. Mit ihren bunten Mustern und ihrer merkwürdig gaukelnden Flugweise erfreuen diese friedlichen Insekten Kinder wie Erwachsene. Auffällig sind die räuberischen Libellen, die sich immer in Wassernähe aufhalten und auf Beute lauern. 20 Arten der „fliegenden Edelsteine“, darunter die kleine Pechlibelle, wurden auf Zollverein bereits gesichtet.

Lange Zeit galten die Blauflügeligen Sand- und Ödlandschrecken in NRW als nahezu ausgestorben. Industriebrachen wie Zollverein sind den natürlichen Lebensräumen der Tiere, sandgeprägten Offenlandbereichen, sehr ähnlich. Deshalb siedeln sie sich auf solchen Brachen häufig dauerhaft an. Wenn sie springen, erkennt man ihre blau schimmernden Flügel.

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© Esther Guderley / Ruhr Museum
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© Esther Guderley / Ruhr Museum
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© Esther Guderley / Ruhr Museum
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© Esther Guderley / Ruhr Museum
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© Esther Guderley / Ruhr Museum

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