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Station 5: Wasserpflanzen und -tiere

In wasserführenden Senkungsbereichen und temporären Pfützen tummelt sich das Leben – an Extrembedingungen angepasste Libellen- und Amphibienarten sind Bewohner der Halde und ihrer Umgebung.

Kreuzkröten und Südliche Binsenjungfern sind typische Vertreter der Pionierarten, die sich an den flachen und gut besonnten Gewässern finden lassen. Während die Libellen morgens ruhend an Wasserpflanzen betrachtet werden können, sind die Kreuzkröten am besten in der späten Dämmerung an den Gewässern zu hören. Ihre Rufe reichen bis zu einen Kilometer weit.

In dem sommertrockenen Tümpel auf der Halde sind neben Grasfröschen auch Berg- und Teichmolche zu beobachten. Entscheidend für die auf Industriebrachen vertretenen Amphibien- und Libellenarten ist das Trockenfallen des Tümpels und der im Gelände zu findenden Wasserlachen. Diese Gewässer sind arm an Fressfeinden und bieten Kreuzkröte und Co. deshalb ideale Fortpflanzungsbedingungen. Für die auf Zollverein lebenden, nachtaktiven Kreuzkröten wurde 2015 wegen Sanierungsarbeiten ein Ersatzlebensraum in der Nähe der Halde geschaffen, der den Ansprüchen dieser Pionierart gerecht wird.

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© Esther Guderley / Ruhr Museum
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© Esther Guderley / Ruhr Museum
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© Esther Guderley / Ruhr Museum

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