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Station 11: Bienen und Bienenstock

Die industriell vorgenutzten Flächen des Ruhrgebiets sind wie geschaffen als Bienenheimat. Ihre vielen Blütenpflanzen bieten den Bienen Pollen und Nektar. Da diese Flächen nicht landwirtschaftlich genutzt werden, sind hier keine Pestizide zu finden.

Bei den Bienen unterscheidet man Wild- und Honigbienen. Etwa 500 Wildbienenarten leben in Deutschland, von denen die Hälfte besonderen Schutz braucht. Das große Wildbienenhotel an der NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet bietet ihnen die Möglichkeit, ihren Nachwuchs großzuziehen, und trägt dadurch zum Erhalt der Arten bei.

Die Honigbiene hingegen benötigt eine größere Behausung für das ganze Volk. Auf dem Dach ihrer Unternehmenszentrale hat die RAG Montan Immobilien seit März 2013 vier eigene Bienenvölker. Sie produzieren den „Honig vom Welterbe“, dessen Erlös in einen zweckgebundenen Fonds zum Schutz der Bienen fließt.

Als eine der größten Flächeneigentümerinnen in der Region vermittelt die RAG Montan Immobilien in Kooperation mit dem NABU NRW ehemalige Bergbauflächen als Bienenstandorte an Jung- und Hobbyimker. Die Bienenstöcke können bei Führungen im Rahmen ausgewählter Veranstaltungen oder nach Absprache besichtigt werden.

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© Esther Guderley / Ruhr Museum
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© Esther Guderley / Ruhr Museum
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© Esther Guderley / Ruhr Museum
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Parasiten_auf_Hummel. © Michael Schoch / NABU NRW
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© Oliver Häckel

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