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Über Zollverein
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Hinweis Corona-Pandemie

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden viele Veranstaltungen, Führungs- und Freizeitangebote abgesagt. Aufgrund der Neuerungen im Infektionsschutzgesetz sind aktuell auch die Museen auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein geschlossen. Zollverein-Führungen finden nicht statt.

Das Corona-Testzentrum in Halle 12 öffnet weiter täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr, für einen Test ist die Vorlage des Personalausweises nötig. Eine Online-Reservierung der Testtermine wird empfohlen.

Bitte achten Sie auf tagesaktuelle Hinweise!

Weitere Informationen finden Sie auf www.zollverein.de/corona.

UNESCO-Welterbe Zollverein öffnet in Stufen

Neue Lockdown-Regeln erlauben schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs

Auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein kann nach viermonatiger Schließung der Betrieb verantwortungsvoll in mehreren Stufen wieder hochgefahren werden. Die neuen Lockdown-Regeln des Landes Nordrhein-Westfalen erlauben die Öffnung der musealen Angebote im März. Auf Zollverein werden in den kommenden Wochen und Monaten neue Ausstellungen gezeigt, der Start in die Saison 2021 gefeiert und das neue Schaudepot des Ruhr Museums in der ehemaligen Salzfabrik auf der Kokerei eröffnet.

In der ersten Stufe nehmen die Museen auf dem Welterbe ihren Betrieb auf. Das Red Dot Design Museum auf Schacht XII begrüßt ab Dienstag, 9. März 2021, seine Gäste. Ab Samstag, 13. März, sind die Dauerausstellung des Ruhr Museums, die Sonderausstellung „100 Jahre Ruhrgebiet. Die andere Metropole“ und die Galerieausstellung „Kindheit im Ruhrgebiet“ wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Für Familien mit Kindern stehen kostenlos Quizze für alle drei Ausstellungen zur Verfügung. Führungen und Veranstaltungen finden allerdings nicht statt. Auch das Portal der Industriekultur bleibt zunächst geschlossen und der Besuch der Aussichtsterrasse auf dem Dach der Kohlenwäsche ist derzeit nicht möglich.

Da der Inzidenzwert Nordrhein-Westfalens über 50 liegt, ist die Öffnung nur durch Terminvereinbarung und Dokumentation des Besuchs möglich. Besucherinnen und Besucher können dazu Zeitfenstertickets im Onlineshop unter www.tickets-ruhrmuseum.de buchen und müssen vor dem Besuch ihre persönlichen Daten dokumentieren lassen.

„Die Sicherheit und Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher, aber auch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht für uns immer an erster Stelle“, sagt Prof. Theodor Heinrich Grütter, Mitglied des Vorstands der Stiftung Zollverein und Direktor des Ruhr Museums. Das Tragen von medizinischen Masken ist für Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Pflicht, die Begrenzung der Gästezahl für Räume und Fahrstuhle wurde im Rahmen der neuen Corona-Schutzverordnung angepasst.

Die zweite Stufe der Wiederaufnahme beginnt mit der Saisoneröffnung am Sonntag, 28. März. „Der Weg der Kohle“ auf Zollverein kann an diesem Tag durch eine neue digitale Führung für Gäste in Kleinstgruppen mit Unterstützung einer App entdeckt werden. Familien erkunden außerdem mit einer digitalen Schnitzeljagd das Gelände. Im Rundeindicker im Portal der Industriekultur eröffnet eine Ausstellung von Diether Münzberg mit beeindruckenden Panoramafotografien des Ruhrgebiets. Sie zeigt bis zum 15. August in der Kohlenwäsche eindrucksvoll den Strukturwandel seit Mitte der 1980er-Jahre. Ebenso öffnet das Portal der Industriekultur samt Panoramadach zur Saisoneröffnung wieder seine Pforten. Auch alle drei Ausstellungen des Ruhr Museums sind geöffnet. Auf dem Werner-Müller-Platz wird das Spielmobil des Kinderschutzbunds für viel Spaß bei den kleinen Gästen sorgen. Außerdem können Fußbälle für eine Partie Soccer Golf auf dem Welterbe ausgeliehen werden. Im ehemaligen Kesselaschebunker öffnet die Rauminstallation LA PRIMAVERA. Alle Angebote sind am Tag der Saisoneröffnung kostenfrei.

In der dritten Stufe der Wiedereröffnung werden, sofern es das Infektionsgeschehen und die Gesetzeslage zulassen, ab Mai neue Highlights das Angebot auf dem Welterbe ergänzen. Die Stiftung Zollverein eröffnet ihre neue Kunst- und Eventhalle mit der Sonderausstellung „Die Unsichtbare Skulptur. Der Erweiterte Kunstbegriff nach Joseph Beuys“. Von Montag, 10. Mai, bis Sonntag, 26. September 2021, beleuchtet die Ausstellung in der Halle 8 auf Schacht XII die für Beuys‘ Werk wesentlichen Themen Demokratie, Ökologie und Kreativität und verhandelt deren Bedeutung für Gegenwart und Zukunft. Neben zentralen Werken und unveröffentlichten Materialien reflektiert die Ausstellung auch Beuys‘ Verbindung zum Ruhrgebiet. Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts „beuys 2021. 100 jahre joseph beuys“ statt.

Ab Montag, 31. Mai 2021, präsentiert das neue Schaudepot des Ruhr Museums mit 25.000 Exponaten nicht nur die großen Sammlungen zur Geologie, Archäologie und Geschichte, sondern bietet in der spektakulären Industriekulisse der ehemaligen Salzfabrik im Rahmen von Führungen die Möglichkeit, einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Sammlungsgeschichte und der Museumsarbeit des Regionalmuseums des Ruhrgebiets zu werfen. Gefördert wurde der Umbau des Gebäudes auf der Kokerei aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus.

Das nächste Highlight ist die große Sonderausstellung „Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay“, die vom 21. Juni bis zum 31. Oktober 2021 auf der 12-Meter-Ebene des Ruhr Museums gezeigt wird.

Im Jahr 1990 bereiste der Istanbuler Fotograf Ergun Çağatay (1937-2018) wochenlang deutsche Städte: Hamburg – Köln – Berlin – Werl – Duisburg. Er besuchte türkischstämmige Migrantinnen und Migranten in den Fabriken, in Bergwerken, in ihren Geschäften und Zuhause, beobachtete sie bei ihren Festen, in Moscheen und auf politischen Demonstrationen. Çağatays Fotografien spiegeln den Kosmos türkischen Lebens der ersten und zweiten Generation der sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter wider. Anlässlich des 60. Jahrestags des zwischen Bonn und Ankara geschlossenen Anwerbeabkommens (1961) zeigt die Ausstellung seine eindrucksvollsten Fotografien. Die Ausstellung ist ein Projekt des Museum Europäischer Kulturen/Staatliche Museen zu Berlin, dem Museum für Hamburgische Geschichte und dem Ruhr Museum. Sie wird gefördert durch das Auswärtige Amt, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und die RAG-Stiftung und wird parallel in Izmir, Ankara und Istanbul gezeigt.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen weitere Vorbereitungen, um auf Änderungen der Verordnungen und mögliche Lockerungen zeitnah reagieren zu können“, sagt Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein. „Wir hoffen außerdem auf positive Nachrichten für die Gastronomie und das hotel friends auf dem Welterbe sowie für die in der näheren Zukunft geplanten Veranstaltungen auf Zollverein. Neben der großen Freude über die schrittweise Wiedereröffnung sind wir uns auch der großen Verantwortung für unsere Besucherinnen und Besucher und unser Team bewusst“, erklärt Noll.

Hinweis Corona-Pandemie

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden viele Veranstaltungen, Führungs- und Freizeitangebote abgesagt. Aufgrund der Neuerungen im Infektionsschutzgesetz sind aktuell auch die Museen auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein geschlossen. Zollverein-Führungen finden nicht statt.

Das Corona-Testzentrum in Halle 12 öffnet weiter täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr, für einen Test ist die Vorlage des Personalausweises nötig. Eine Online-Reservierung der Testtermine wird empfohlen.

Bitte achten Sie auf tagesaktuelle Hinweise!

Weitere Informationen finden Sie auf www.zollverein.de/corona.