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Über Zollverein
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Zollverein bereitet sich auf den Start in die Saison vor

Das UNESCO-Welterbe nimmt am 22. Mai 2021 in weiten Teilen den Betrieb wieder auf

Zwei neue Ausstellungen, eine digital begleitete Entdeckungstour durch die historischen Anlagen des Denkmalpfads, das Ruhr Museum und seine gefeierten Sonderausstellungen – das UNESCO-Welterbe Zollverein bereitet sich trotz einiger Einschränkungen durch die Corona-Pandemie auf die Wiedereröffnung vor. Die Entwicklung der Inzidenzzahlen lässt für Pfingstsamstag, 22. Mai, den Start in die Saison 2021 zu.

„Vor wenigen Tagen haben wir die Ausstellung ‚Die Unsichtbare Skulptur. Der Erweiterte Kunstbegriff nach Joseph Beuys‘ eröffnet und auch digital etwas davon zeigen können, aber nur wenige Menschen standen bisher in unserer gerade umgebauten Halle 8“, sagt Prof. Heinrich Theodor Grütter, Vorstandsmitglied der Stiftung Zollverein und Direktor des Ruhr Museums. „Dass sich das nun endlich ändern wird, ist für alle, die an der Entstehung dieser Ausstellung beteiligt waren, großartig. Ich freue mich, dass wir jetzt diese Schau über Beuys, in der es vor allem um die gesellschaftliche Bedeutung seiner Arbeit, aber auch um seine Verbindungen ins Ruhrgebiet geht, für Besucherinnen und Besucher öffnen können.“

Im Rahmen der Beuys-Ausstellung fährt der „OMNIBUS für Direkte Demokratie“ Zollverein an und steht am Samstag vor Halle 12. Mitbegründer der Initiative, die sich für direkte Demokratie und Volksabstimmung einsetzt, ist Beuys-Meisterschüler Joseph Stüttgen. Der OMNIBUS hat einen Vorschlag dazu im Gepäck, wie die herrschenden Verhältnisse diskutiert und geändert werden können. Besucherinnen und Besucher sind zum aktiven Mitgestalten eingeladen.

Am 22. Mai wird erstmals die Ausstellung „180 Grad Ruhrgebiet“ im Rundeindicker im Portal der Industriekultur geöffnet. Gezeigt werden beeindruckende Panoramafotografien des Ruhrgebiets von Diether Münzberg. Die Aufnahmen zeigen, wie sich der Strukturwandel bereits 1985 in die Innenstädte, Wohnviertel, Universitäten, Zechengelände und die durch zahlreiche Verkehrswege zerschnittene Landschaft des Reviers eingeschrieben hat.

Das Ruhr Museum hat außerdem die Laufzeit der erfolgreichen Galerieausstellung „Kindheit im Ruhrgebiet“ bis zum 3. Oktober verlängert. 66 Objekte von privaten Leihgeberinnen und Leihgebern verbinden sich in der Schau mit dem kollektiven Gedächtnis der Region in Form von 120 Bildern aus der Fotografischen Sammlung des Ruhr Museums.

Einzeln oder in kleinen Gruppen durch den Denkmalpfad

Obwohl reguläre Führungen durch den Denkmalpfad Zollverein noch nicht wieder möglich sind, können sich Besucherinnen und Besucher ab Pfingstsamstag auf den „Weg der Kohle“ begeben: Einzeln oder in Kleinstgruppen geht es mit Unterstützung einer App durch die denkmalgeschützten Anlagen von Schacht XII, über das eigene Smartphone werden dabei spannende Informationen vermittelt. Informationen auf www.zollverein.de/digital. Wer sich ohne Smartphone auf den „Weg der Kohle“ begeben möchte, erhält ein Booklet mit Informationen.

Ab dem 22. Mai sind auch das Portal der Industriekultur und die Aussichtsplattform auf dem Dach der Kohlenwäsche wieder geöffnet. Im Salzlager auf der Kokerei ist der Besuch des Kunstwerks „The Palace Of Projects“ von Ilya und Emilia Kabakov möglich, „LA PRIMAVERA“ von Maria Nordman im Kesselaschebunker öffnet und am Infopunkt auf Parkplatz A2 werden kostenlos Bälle und Score-Cards für eine Runde Soccer-Golf übers Welterbe ausgegeben. Das Red Dot Design Museum nimmt am 22. Mai den Betrieb ebenfalls wieder auf. Einige gastronomische Angebote auf Zollverein starten am Pfingstsamstag im durch die Corona-Verordnungen vorgegebenen Rahmen, eröffnen die Außengastronomie und bieten Take-away an. Das Phänomania Erfahrungsfeld auf Schacht 3/7/10 öffnet ab dem 5. Juni.

„Schritt zurück in Richtung Normalität“

„Wir freuen uns über diesen ersten großen Schritt zurück in Richtung Normalität. Gleichzeitig arbeiten wir im Hintergrund weiter, um auf neue Verordnungen und mögliche Lockerungen zeitnah reagieren zu können“, sagt Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein. „Da hoffen wir besonders auf weitere positive Nachrichten für die Gastronomie und auch das hotel friends auf dem Welterbe sowie für die in der näheren Zukunft geplanten Veranstaltungen auf Zollverein. Bei all der Aufbruchstimmung sind wir uns aber auch der großen Verantwortung für unsere Besucherinnen und Besucher und unser Team bewusst“, erklärt Noll.

Der Zugang zu allen Ausstellungen sowie die Teilnahme an dem App-gestützten Angebot „Der Weg der Kohle“ im Denkmalpfad Zollverein ist nur nach Buchung eines Zeitfenstertickets auf www.ruhrmuseum.de oder www.zollverein.de möglich. Die Kontaktnachverfolgung wird über ein Datenblatt oder die Luca-App gewährleistet. In allen Innenräumen ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht. In Halle 12 werden täglich von 8 bis 16 Uhr kostenlose Corona-Schnelltests angeboten.