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Über Zollverein
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Das Freizeitangebot auf Zollverein wächst weiter

Zollverein-Führungen starten wieder im Juni

Auf dem Welterbe starten bald wieder Führungen, die Aussichtsplattform auf der Kohlenwäsche öffnet und Kunst wird zugänglich. Schließzeit wurde für Renovierungen und Digitalisierung genutzt.

Essen. Mit der Wiedereröffnung des Ruhr Museums, des Red Dot Design Museums und der Ausstellung „SURVIVORS“ kehrte Anfang Mai das Leben aufs Welterbe zurück. Mehr als zwei Monate nach dem Beginn der umfangreichen Maßnahmen, die zur Eindämmung des Coronavirus eingeleitet wurden, können auf Zollverein nun weitere Freizeitangebote wieder starten. Ab Pfingsten öffnen die Stiftung Zollverein, das Ruhr Museum und die Partner auf dem Gelände verantwortungsvoll weitere Bereiche des Welterbes für Besucherinnen und Besucher.

„Wir sind selbstverständlich froh, das Angebot auf Zollverein weiter hochfahren zu können“, erklärt Prof. Heinrich Theodor Grütter, Vorstandsmitglied der Stiftung Zollverein und Direktor des Ruhr Museums. „Die Schließung war wirtschaftlich ein schwerer Schlag, viele Menschen sind auf dem Welterbe beschäftigt und waren teilweise auch von Kurzarbeit betroffen. Die weiteren Schritte bei der vorsichtigen Wiedereröffnung gehen wir aber nur, weil sich in den vergangenen drei Wochen gezeigt hat, dass unsere Sicherheitsmaßnahmen greifen“, erklärt Grütter. „Die Zahl der Besucherinnen und Besucher in den Ausstellungen stieg langsam wieder an und wir hatten die Möglichkeit zu prüfen, ob ein reibungsloser und risikofreier Betrieb auch unter diesen besonderen Voraussetzungen möglich ist. Davon sind wir überzeugt, deshalb freuen wir uns jetzt auf weitere Gäste.“

Weitere Bereiche des Welterbes öffnen wieder
Ab Samstag, 30. Mai, ist die Aussichtsplattform auf dem Dach der Kohlenwäsche, die einen Blick über Essen und die Nachbarstädte ermöglicht, wieder zugänglich. Auf dem Weg zur Plattform geht es durch das Portal der Industriekultur, das die industriekulturelle Geschichte des Ruhrgebiets und Nordrhein-Westfalens an digitalen Infostationen abbildet. Im Rundeindicker wird die neu eröffnete Ausstellung „Die weite Stadt. Essen in den 1970er und 1980er Jahren. Farbfotografien von Heinz Josef Klaßen“ gezeigt. Kinder und Familien können sich mit der Museumstasche auf eine „Rätsel-Reise Ruhr Museum“ machen, außerdem ist die Ausleihe von Audioguides für das Ruhr Museum wieder möglich.

Auf Schacht XII öffnet am Pfingstwochenende das dauerhaft in den ehemaligen Kesselaschebunker installierte Kunstwerk „La Primavera“ der deutsch-amerikanischen Künstlerin Maria Nordmann. Im Salzlager auf der Kokerei können Besucherinnen und Besucher in der Installation „The Palace of Projects“ von Ilya und Emilia Kabakov 61 fiktive Projekte für eine bessere Welt entdecken. Und am Infocontainer auf Parkplatz A2 können kostenlos Bälle und Score-Cards für eine Partie Soccer-Golf ausgeliehen werden.

Am darauf folgenden Wochenende, nämlich ab Samstag, 6. Juni, laufen auch die öffentlichen Führungen im Denkmalpfad Zollverein wieder an, allerdings mit reduzierter Teilnehmerzahl. Besucher können am neuen Infocontainer auf dem Forum zudem eine neue digitale Schnitzeljagd buchen – eine ideale Tour für Gruppen oder Familien mit Kindern, um das Außengelände des Welterbes auf eigene Faust zu erkunden. Ab dem gleichen Tag drehen auch die E-Busse wieder ihre Runden auf dem Welterbe, im Halbstundentakt verbinden sie die
Anlagen von Schacht XII, Schacht 1/2/8 und der Kokerei.

Bereits geöffnet sind neben den Museen und der Ausstellung „SURVIVORS“ auch erste Bistros und Restaurants auf Zollverein, weitere werden mit besonderen Angeboten folgen.

Bau- und Restaurierungsarbeiten schreiten voran
Während der Schließzeit konnte die Stiftung Zollverein bereits geplante Bau- und Restaurierungsarbeiten vorziehen und teilweise abschließen. Auf dem Ehrenhof wurden beispielsweise die Oberflächen ertüchtigt und die Klinkergehwege wieder hergestellt, auch die Arbeiten in der Salzfabrik, die zu einem Schaudepot des Ruhr Museums umgebaut wird, schreiten mit großen Schritten voran. Im digitalisierten Besucherzentrum Ruhr in der
Kohlenwäsche informieren nun zwei große Displays über Angebote, Veranstaltungen und Führungen auf Zollverein.

Da sich die rechtlichen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung fortlaufend ändern, passt auch die Stiftung Zollverein ihre Maßnahmen kontinuierlich an. In den Ausstellungen sind Wegweiser und Abstandsmarkierungen angebracht, Richtungspfeile zeigen den optimalen Weg für einen Rundgang. Um die Schutzmaßnahmen zu gewährleisten, werden in den Ausstellungen zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt. Das Betreten aller öffentlich zugänglichen Ausstellungsflächen ist nur mit Mund-Nase-Bedeckung gestattet. Die maximal zulässigen Personenzahlen zum Beispiel in Kohlenwäsche, Mischanlage und Salzlager sind an die Corona-Schutzverordnung angepasst.

Weitere Informationen: www.zollverein.de/corona

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