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Kein EUREF-Campus auf dem Welterbe Zollverein

Planungssicherheit kann nicht garantiert werden

Essen. Der auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein geplante „EUREF-Campus“ rund um die Themen Energie- und Mobilitätswende kann nicht realisiert werden. Die EUREF AG und die Stiftung Zollverein haben sich verständigt, das Projekt nicht weiter zu verfolgen. Die ansiedlungsinteressierten Unternehmen benötigen Planungssicherheit, diese können weder die EUREF AG noch die Stiftung Zollverein zum aktuellen Zeitpunkt garantieren. Bei der umfassenden Prüfung der Pläne durch die Stadt Essen wurde zunächst die Genehmigungsfähigkeit des Campus attestiert, doch nach weitergehenden Prüfungen im Bereich des Bau- und Denkmalrechts sowie nach einer ersten Vorprüfung durch die UNESCO gibt es Hinweise auf eine Unvereinbarkeit mit den Anforderungen an ein Welterbe. Diesen Status wollen die Stadt Essen und die Stiftung Zollverein nicht gefährden.

Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG: „Wir haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren deutlich gemacht, dass wir in Hinblick auf unsere Mieter eine verbindliche Zusage gebraucht hätten. Wir haben Verständnis für die besonderen Erfordernisse des Welterbes, bedauern aber sehr, dass die Ansiedlung, die hervorragend zu Zollverein gepasst hätte, nun leider nicht zustande kommt.“

Prof. Dr. Hans-Peter Noll für die Stiftung Zollverein: „Thematisch hätte das Projekt gut zum Zukunftsstandort Zollverein gepasst. Deshalb haben wir auch alles getan, um die Projektrealisierung zu unterstützen. Wir waren in einem intensiven Austausch mit dem Investor und haben ihn insbesondere bei der Abstimmung mit den Fachbehörden begleitet. Aber es braucht Zeit, die Welterbe-Verträglichkeit sicherzustellen. Wir hätten gern im ersten Anlauf einen Erfolg verzeichnet. Die Gewinnung von Investoren, die Schaffung von Arbeitsplätzen und der Erhalt des UNESCO-Welterbe-Status sind kein Widerspruch. Im Gegenteil, alle Investoren schätzen diese besondere Auszeichnung und wollen davon profitieren.“

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen: „Reinhard Müller und das Team vom EUREF-Campus hat uns einmal mehr verdeutlicht, welches großartige Potenzial auf dem Welterbe Zollverein steckt. Aus der ehemaligen Zeche kann eine Denkfabrik für die Themen Energie und Mobilitätswende werden. Zwischen Herrn Müller und mir ist verabredet worden, dass wir diese Themen gemeinsam am Standort Essen weiter voranbringen wollen, darauf freue ich mich sehr. Umso mehr ist es bedauerlich, dass aktuell der EUREF-Campus auf Zollverein nicht realisiert werden kann.“

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