Ruhr Museum

Ausstellung: Die weite Stadt

Essen in den 1970er und 1980er Jahren. Farbfotografien von Heinz Josef Klaßen

Der 1936 in Meppen (Ems) geborene Heinz Josef Klaßen fotografierte ab 1970 in Essen und der Umgebung. Die Aufnahmen entstanden ausschließlich auf Farbpositivfilm und dienten dem Essener Gymnasiallehrer für Kunst und Philosophie als Vorlagen für fotorealistische Gemälde.

Die damals aufgenommenen 460 Diapositive wurden 2015 von Klaßen wiederentdeckt, digital restauriert und in unterschiedlichen Formaten ausgedruckt. Dabei erwiesen sich die Fotografien – neben ihrer Eignung als Dokument – für den Künstler als in vielen Fällen den Gemälden gleichwertig. Von den hier gezeigten Fotografien wurden neun in Gemälde umgesetzt.

In Klaßens Fotografien erscheint ein Essen, das um einiges großstädtischer und weiter wirkt als in der Realität. Baustellen, freie Flächen, Abbruch und Umbruch, Reklame im Stadtbild, Tankstellen, Brachen, baumlose innerstädtische Einöden und von Neon erleuchtete bunte Nachtszenen erinnern zuweilen an US-amerikanische Großstädte der 1970er Jahre. Klaßens malerischer Blick auf die Stadt erklärt sich vielleicht dadurch, dass er 1966 mit dem Blick von außen nach Essen kam.

2019 wurden mehr als 300 Kleinbild- und Mittelformat-Dias ins Fotoarchiv des Ruhr Museums übernommen.


Zeiten und
Preise

Nächster Termin
Di 27.10.2020
  • 10:00
  • Dauer 8 h
Preise
  • pro Person 2 €
  • Kinder unter 18 Jahren frei
enthalten in allen Kombitickets mit dem Portal der Industriekultur
Zeiten
  • Laufzeit

    30.05.–01.11.2020


    Öffnungszeiten:

    täglich 10:00–18:00 Uhr

Ort und
Kontakt

Ort
  • Portal der Industriekultur

    in der Kohlenwäsche

    UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen


    Anreise mit dem Auto

    Parkplätze A1 und A2, Zufahrt über Fritz-Schupp-Allee oder Bullmannaue

    Google Maps


    Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

    Straßenbahn 107 (Haltestelle: Zollverein) und Bus 183 (Haltestelle: Kohlenwäsche)

    Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Kontakt
Veranstalter
  • Stiftung Zollverein in Kooperation mit dem Ruhr Museum

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