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#halbzwölf

Der Ruhrgebiets-Frühschoppen auf Zollverein am 23.06.

Essen. Moderator Peter Großmann hat sich für den Sonntalk am Fronleichnahmswochenende einen der schillerndsten Vögel im Fußballzirkus eingeladen: Ansgar Brinkmann. Der „weiße Brasilianer“ kommt in Begleitung des Journalisten Peter Schultz, Co-Autor von Brinkmanns Büchern und Partner bei seiner Radio-Kolumne auf 1Live. Dazu kommt ein Comedian und Schauspieler, der schon auf der Bühne stand, als Brinkmann noch aktiv Fußball spielte – Andreas Obering aus Hamm, bekannt als „Der Obel“. Für den musikalischen Rahmen sorgen beim Sonntalk Peter Sagurna am Saxophon und Bodo Klingelhöfer am Kontrabass, zusammen sind sie das Duo Sax & Bass.

Ansgar Brinkmann, der zwei Wochen nach dem Auftritt 50 wird, war zwar noch nie auf dem Welterbe Zollverein, gibt aber an, unter all den Fußballvereinen des Ruhrgebiets wenigstens eine Schwäche für Rot-Weiss Essen zu haben: „Als ich 18 Jahre alt war, habe ich dort unfassbare Duelle erlebt. Die Hafenstraße ist legendär! Außerdem hat mir mein Freund Willi Landgraf viel davon erzählt.“ Zu erzählen hat auch Brinkmann jede Menge, nicht nur vom Ruhrgebiet. Zur Weltmeisterschaft 2014 war er in Brasilien und im vergangenen Jahr als Kandidat im RTL-Dschungelcamp. 2020 will er wieder als Zuschauer einschalten, dabei gibt es zwei Personen, die er dort gerne als Kandidaten sehen würde: Jürgen Klopp und Éric Cantona.

Moderator Peter Großmann freut sich besonders auf den Talk mit Brinkmann, weil dieser „nie angepasst war und sich nie verbogen hat.“ Außerdem „sind seine Fußballgeschichten genauso lustig wie nachdenkenswert“.

Dass es heutzutage im Profifußball anders zugeht als zu Brinkmanns aktiver Zeit, ist klar. Über Per Mertesacker, der eine Debatte über Druck im Profifußball ausgelöst hat, sagt Brinkmann: „Es ist ehrlich, authentisch und mutig, diesen Druck anzusprechen. Ich denke, dass er damit einigen helfen kann, die nicht so mutig mit dem Thema umgehen können.“

Der Obel, 55 Jahre, weiß, was „für eine Granate“ Brinkmann ist und vermutet im Vorfeld, dass er sich im Talk „schön zurücklehnen“ könne. Dabei wird Peter Großmann aber selbstverständlich darauf achten, dass der Westfale nicht zu kurz kommt. Der Auftritt auf der ehemaligen Zeche ist für den Obel eine Art Heimspiel. Er erklärt: „Mein Opa ist 1920 aus Schlesien nach Hamm gekommen, um hier im Revier zu arbeiten. Den habe ich nicht mehr kennengelernt, weil er mit 58 Jahren an nicht anerkannter Silikose gestorben war. Nur meine Oma, die in der Kolonie wohnte und ihre dreizehn Kinder großgezogen hat. Die Vorfahren meiner Frau sind ebenfalls wegen der Arbeit gekommen – übrigens nach Essen. Ohne Kohle, ohne diese Sogwirkung hätte es uns und unsere Kinder nie gegeben.“ Im Film „Das Wunder von Bern“ hat er den Reporter Herbert Zimmermann gespielt – in dem Spielfilm ist eingangs übrigens im Hintergrund Zollverein zu sehen.

Peter Sagurna und Bodo Klingelhöfer stehen oft mit Heino, José Carreras oder Götz Alsmann auf der Bühne. Für #halbzwölf werden sie bekannte Stücke als Duo neu interpretieren – ganz ohne Harmonieinstrument wie Gitarre oder Klavier. Als sie gehört haben, dass das Lieblingslied von Ansgar Brinkmann „Fast Car“ ist, haben sie das direkt mit ins Set aufgenommen.

Vor, während und nach dem Talk gibt es all das, was die Veranstaltung zum Frühschoppen macht: Pilsken, Samtkragen und belegte Brötchen von Siggi Brandenburg und Team.

Unter dem Titel #halbzwölf lässt die Stiftung Zollverein die gute alte Ruhrgebietstradition des Frühschoppens wieder aufleben. „#halbzwölf ist bunt, durcheinander, chaotisch und jedes Mal anders. Von Musik über Kabarett bis zu unterhaltsamen Gesprächsrunden ist alles dabei“, beschreibt Peter Großmann. Als Erfinder des Formats ist der Sportmoderator des ARD-Morgenmagazins auch Gastgeber von #halbzwölf.

Veranstaltung: #halbzwölf – Der Ruhrgebiets-Frühschoppen auf Zollverein
Zeit: So, 23.06.2019, 11:30 Uhr
Ort: UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Halle 12 [A12], Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen
Eintritt: 15 €, ermäßigt 9 €; inkl. aller Gebühren
Tickets: Tickets unter: 0180 60 50 400 (0,20 €/ Anruf aus dem deutschen Festnetz; max. 0,60 € aus dem Mobilfunknetz), auf www.adticket.de / an allen bekannten Vorverkaufsstellen über ADticket / im RUHR.VISITORCENTER Essen in der Kohlenwäsche [A14] auf Zollverein sowie an der Tages- und Abendkasse (je nach Verfügbarkeit).
Info: Fon 0201 24681-0, info@zollverein.de, www.zollverein.de

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