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Über Zollverein
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Europa-Lichtinstallation auf Zollverein

Eine von vielen Stationen eines verbindenden Kunstwerks

Essen. Auf dem Welterbe – Gelände Zollverein, auf der Schachtanlage 1/2/8, leuchtet am Förderturm von Schacht 2 neben PACT Zollverein seit Freitag, 18. Mai das Wort „Europa“ in Form einer Lichtinstallation aus Leuchtstoffröhren. Der Schriftzug wurde von dem Architekturbüro morePlatz initiiert und durch eine Crowdfunding-Kampagne ermöglicht. 33 Sponsoren sind Paten für je eine Neonröhre. Realisatoren der Installation sind Caro Baumann und Johannes Schele von morePlatz.

Der Schriftzug zierte zuvor bereits die Königgalerie / St. Agnes in Berlin und den Bühnenturm der Komischen Oper Berlin. Danach kam die Installation nach Nordrhein-Westfalen: Im August und September 2017 leuchtete sie im Rahmen der Ruhrtriennale an der Jahrhunderthalle in Bochum.
Caro Baumann, die sich selbst als überzeugte Europäerin bezeichnet, kam die Idee zu der Installation bereits 2016, kurz vor dem Brexit. Das UNESCO–Welterbe Zollverein ist für sie ein perfekter Standort für die Installation: Aktuell ist hier in der ehemaligen Mischanlage auf dem Kokereigelände die Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine Europäische Geschichte“ zu sehen. Das vielleicht wertvollste Ausstellungsstück: Die Gründungsurkunde der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, der heutigen Montan-Union, die den Weg für die Europäische Union bereitete. Der Zusammenschluss der westeuropäischen Bergbauindustrie initiierte nicht nur den internationalen Binnenmarkt, sondern auch ein friedliches Zusammenleben.

Die Lichtinstallation „Europa“ verweist als Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 / Sharing Heritage auf Zollverein auf die Wurzeln der Europäischen Union und beleuchtet hier sowohl historische Aspekte sowie zukünftige Aufgaben der europäischen Zusammenarbeit (Energiewende, Klimawandel), so Baumann. Der Schriftzug leuchtet täglich von 5 Uhr morgens bis Mitternacht. Die Installation besteht aus 32 Leuchtstoffröhren á 1,20 Meter und einer von 60 cm. Sie ist von vielen Orten des Welterbegeländes Zollverein aus deutlich zu sehen.

Prof. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, dankte den Künstlern von morePlatz: „Der Europa Schriftzug ist ein visuelles Zeichen für die internationale Strahlkraft, die vom UNESCO-Welterbe Zollverein ausgeht.“

Ende September zieht die Installation weiter zum Schauspielhaus Bochum. Eine zweite „Europa“-Installation ist am 9. Mai am Tempelmuseum Etsdorf eröffnet worden.

Das Projekt wurde umgesetzt mit freundlicher Unterstützung von:
Stiftung Zollverein
PACT Zollverein
Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz
RAG Aktiengesellschaft

ein Projekt von morePlatz – Caro Baumann & Johannes Schele
www.moreplatz.com

Ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 // SHARING HERITAGE
Vom Aufbau der Installation auf Zollverein ist mit Unterstützung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz ein Video entstanden:

https://youtu.be/XzK6bAX8Oeg

Die Fotos und das Video können für redaktionelle Zwecke mit dem Hinweis „Jochen Tack für das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz“ verwendet werden.

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