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Festival zum Bauhaus-Jubiläum

„Try again, fail again, fail better“

Ausstellungen, Installationen, Konzerte, Workshops und Partys auf Zollverein

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 präsentiert die Folkwang Universität der Künste in Kooperation mit dem Ruhr Museum, der Stiftung Zollverein sowie in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang und der Klassik Stiftung Weimar das Festival „Try again, fail again, fail better – IMPULS BAUHAUS“. Gefördert wird IMPULS BAUHAUS von der Kulturstiftung des Bundes mit einer Fördersumme von 218.000 Euro.

In über 40 öffentlichen Veranstaltungen setzen sich internationale Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden der Folkwang Universität der Künste unter der Künstlerischen Leitung von Prof. Elke Seeger und Fabian Lasarzik mit vier Gestaltungsbegriffen des Bauhauses auseinander: Licht, Körper, Funktionalität und Raum.

Das Areal des UNESCO-Welterbes Zollverein, Campus des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste, wird dabei in ein Labor zeitgenössischer Kunst verwandelt. Geplant sind raumgreifende Ausstellungen und Installationen, die im Dialog mit der Architektur Zollvereins stehen. Hinzu kommen Konzerte, Performances, Workshops, Vorträge, Clubbings und viele weitere Veranstaltungen. Die Öffentlichkeit wird aktiv in die verschiedenen Events eingebunden.

„Wie wollen wir leben? Wieviel Bauhaus steckt noch heute im künstlerischen Schaffen und Selbstverständnis? IMPULS BAUHAUS möchte keine Antworten geben, sondern zu Diskussionen anregen“, erläutert Prof. Elke Seeger das Konzept des Festivals. „Es geht weniger um eine Gegenüberstellung von damals und heute als vielmehr um den Versuch, mit aktuellen künstlerischen Diskursen eine kritische Distanz zum Bauhaus herzuleiten.“

Im Austausch mit Studierenden und Lehrenden der Folkwang Universität der Künste werden zu den vier Festivaleinheiten Licht, Körper, Funktionalität und Raum künstlerische Perspektiven kreiert, die gemeinsam, parallel oder in anderen Formen der Zusammenarbeit präsentiert werden. Künstler aus verschiedenen künstlerischen Disziplinen der Folkwang Universität der Künste sind involviert.

Die vier Festivaleinheiten: Licht, Körper, Funktionalität und Raum
Der offene, experimentelle und im gesellschaftlichen Kontext verankerte Ansatz von „Try again, fail again, fail better – IMPULS BAUHAUS“ spiegelt sich auch in dessen Konzept wider. Als Ausgangspunkt dienen vier zentrale Gestaltungsbegriffe des Bauhauses: Licht, Körper, Funktionalität und Raum.

Im Austausch mit den Studierenden und Lehrenden der Folkwang Universität der Künste werden dazu jeweils weitere künstlerische Perspektiven kreiert, die gemeinsam, parallel oder in anderen Formen der Zusammenarbeit präsentiert werden. Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen künstlerischen Disziplinen der Folkwang Universität der Künste – Musik, Fotografie, Tanz und Gestaltung – sind in das Festival involviert.

Licht
Der Musiker, Programmierer und Laserkünstler Robert Henke ist Gast der ersten Festivaleinheit (11. April bis 4. Mai 2019), die dem Thema Licht gewidmet ist. Für das SANAA-Gebäude hat er eine begehbare Licht- und Klanginstallation konzipiert, einen Raum aus Licht im Raum. Im Bauhaus wurde Licht als Metapher für Transparenz und Aufgeklärtheit angewandt. Robert Henke widmet sich der Frage, wie mit Licht Raum gestaltet werden kann. Seine Licht- und Klanginstallationen lassen virtuelle und konkrete räumliche Grenzen durch Lichtformen verschwimmen und neu erleben.

Die Licht- und Klanginstallation von Robert Henke wird ergänzt durch eine Festivalwoche vom 27. April bis 5. Mai 2019, in der Performances, Installationen, Konzerte, eine Elektro-Club-Nacht, Tanzaufführungen, Ausstellungen, Feldforschungen, Workshops, Salonabende, Vorträge und Diskussionen das Thema „Licht“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

 

Körper
Die Keramikerin Young-Jae Lee ist Gastkünstlerin der zweiten Festivaleinheit (23. Mai bis 30. Juni 2019), die dem Thema Körper gewidmet ist. In der Mischanlage der Kokerei Zollverein wird sie ihre Keramiken sowie die Werke ausgewählter Künstler aus Breslau und Seoul präsentieren. In der Trichterebene der Mischanlage verbinden sich die Kunstwerke zu einer beeindruckenden Rauminstallation. In Korrespondenz dazu wird die Konzeptkünstlerin Eun-Mee Lee eine spezielle Installation im Raum entwickeln.

Die Ausstellung von Young-Jae Lee wird ergänzt durch eine Festivalwoche vom 1. bis 9. Juni 2019, in der Performances, Installationen, Konzerte, eine Party-Club-Nacht, Tanzaufführungen, Ausstellungen, Feldforschungen, Workshops, Salonabende, Vorträge und Diskussionen das Thema „Körper“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.


Funktionalität
Der bildende Künstler Adrian Sauer setzt sich im Rahmen der Festivaleinheit „Funktionalität“ (11. Oktober bis 3. November 2019) mit den programmatischen Ideen und narrativen Aspekten von Lucia Moholy und László Moholy-Nagy zur Fotografie auseinander. An ihre visionären kritischen Auseinandersetzungen mit den damaligen neuen Medien – wie beispielsweise der Fotografie – knüpft Sauer an und entwickelt eine Installation im SANAA-Gebäude auf dem Areal des UNESCO-Welterbes Zollverein.

Die medienübergreifende Installation von Adrian Sauer wird ergänzt durch eine Festivalwoche vom 19. bis 27. Oktober 2019, in der Performances, Installationen, Konzerte, eine Party-Club-Nacht, Tanzaufführungen, Ausstellungen, Feldforschungen, Workshops, Salonabende, Vorträge und Diskussionen das Thema „Funktionalität“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Raum
Den Abschluss des Jahresprogramms (6. bis 29. Dezember 2019) bilden die Theaterautoren und Regisseure Helgard Haug und Daniel Wetzel (Rimini Protokoll). Bekannt für ihre herausragenden Neukonzeptionen von Raum im Theater, werden sie das Thema „Raum“ in einen zeitgeschichtlichen Kontext stellen und einen relevanten, aktuellen und nachdenklichen Bezug zum Titel des Festivals als Abschluss inszenieren. In der weiterentwickelten szenischen Installation „win><win“ werden die Bedingungen unseres Lebens befragt.

Die szenische Installation von Rimini Protokoll wird ergänzt durch eine Festivalwoche vom 7. bis 15. Dezember 2019, in der Performances, Installationen, Konzerte, eine Party-Club-Nacht, Tanzaufführungen, Ausstellungen, Feldforschungen, Workshops, Salonabende, Vorträge und Diskussionen das Thema „Funktionalität“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Eine Veranstaltung der Folkwang Universität der Künste in Kooperation mit dem Ruhr Museum, der Stiftung Zollverein sowie in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang und der Klassik Stiftung Weimar, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

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