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Über Zollverein
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Welterbetag 2019 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein

Bewahren, bespielen, vermitteln, entwickeln – ein Balanceakt?

Zollverein, ein Zukunftsstandort mit Geschichte

Seit 2001 gehört die ehemalige Zeche und Kokerei Zollverein in Essen zum UNESCO-Welterbe. Die Gebäude und Anlagen auf dem 100 Hektar großen Gelände werden von der Stiftung Zollverein erhalten, betrieben und zu einem Zukunftsstandort entwickelt. Dieser satzungsgemäße Auftrag ist eine Herausforderung, denn Zollverein ist ein Welterbe, das für kulturelle Transformation steht und nicht nur auf die Vergangenheit verweist.

In der Praxis erweist sich dieser Auftrag als äußerst komplex: Unterhalt und Betrieb, kulturelle Bespielung und Standortvermittlung, denkmalgerechter Erhalt sowie Sanierung und bauliche Entwicklung des Welterbes Zollverein müssen miteinander in Einklang gebracht werden. Anlässlich des Welterbetages am Sonntag, 2. Juni 2019, eröffnet die Stiftung Zollverein den fachlichen Diskurs u. a. mit Experten aus den Bereichen Denkmalschutz und Architektur mit der Perspektive, verbindliche Leitlinien festzulegen, um die Balance zwischen Erhalt und baulicher Entwicklung des Welterbes Zollverein zu sichern.

Grundlage für alle baulichen Aktivitäten waren bislang der Masterplan Zollverein des Architekten Rem Koolhaas (Office for Metropolitan Architecture) aus dem Jahr 2002 und das Prinzip „Erhalt durch Umnutzung“. Bis 2018 wurden die darin beschriebenen Bauvorhaben in großen Teilen verwirklicht. Dazu gehörte im touristischen Kernbereich des Standortes zunächst die Umnutzung von historischen Bestandsgebäuden. Als erstes Projekt wurde von 2003 bis 2010 die ehemalige Kohlenwäsche auf der Zeche Zollverein für die neue Nutzung als Haus für das Ruhr Museum und als Besucherzentrum umgebaut. 2006 entstand mit dem SANAA-Gebäude der erste Neubau. An der Peripherie der Kokerei Zollverein folgten Neubauten für die Folkwang Universität der Künste und mehrere Unternehmenssitze, 2019 eröffnet ein neugebautes Hotel.

Eingetragene Welterbestätten sind durch die UNESCO verpflichtet, Managementpläne zu erarbeiten und insbesondere zu erläutern, wie der außergewöhnlich universelle Wert (OUV) einer Welterbestätte erhalten werden kann. Dieser Verpflichtung kommt die Stiftung Zollverein nach und schreibt den vorhandenen Managementplan bis Ende 2019 fort. Mit der Neufassung dieses Plans sollen formale wie inhaltliche Grundlagen und Rahmenbedingungen für die künftige  Entwicklung der Welterbestätte Zollverein geschaffen werden. Dabei gilt es, auch die baulichen Potentiale auf dem Welterbe zu nutzen. Neue Bauvorhaben sollen sich in die vorhandenen denkmalgeschützten Strukturen einfügen und sich auch an die bereits vorhandenen Neubauten anpassen. Das macht Zollverein zu einem Zukunftsstandort mit Geschichte.

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