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Über Zollverein
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3 Fragen an Dr. Wilhelm Busch

Zur Architektur des Welterbes

„Die Ästhetik kommt aus der Maschine“

Wilhelm Busch wurde im Ruhrgebiet geboren, hat in seinen ersten Jahren als Architekt im Nachfolgebüro von Fritz Schupp in Essen gearbeitet und zu Beginn der 1980er-Jahre an der RWTH Aachen seine Dissertation über die Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer geschrieben.

Was ist das Besondere an Schacht XII?

Zollverein ist ein Solitär, der nach technischen Maßstäben gebaut wurde. Wir haben es hier mit einer reinen Industriearchitektur zu tun. Die Ästhetik kommt aus der Maschine.

Fritz Schupp

Was macht Zollverein so einmalig?

Nach meiner Kenntnis gibt es kein weiteres Bergwerk, das in diesem Umfang und mit dieser Präzision ein solches Maximum an Kohle abbauen konnte. Der Bauherr – das war auf Zollverein Bergwerksdirektor Friedrich Wilhelm Schulze Buxloh – hat Schupp und Kremmer kontinuierlich dazu angehalten, die optimalen Abbauzahlen zu ermöglichen. Die Architekten schufen eine effiziente Zeche und sorgten für einen ununterbrochenen Kohlefluss aus der Tiefe. Vorhersagen über die Fördermengen konnten daher auf Zollverein erstmalig auch komplett eingehalten werden.

Martin Kremmer

Auch nach dem Tod Martin Kremmers war Fritz Schupp bis zu seinem Tod 1974 immer dabei, wenn Erweiterungen an Schacht XII anstanden. Warum?

Das ist eine typische Architekten-Manie. So war ich auch, als ich noch als Architekt gearbeitet habe. Aber jetzt mal ernsthaft: Wegen des Prinzips der Stahlfachwerk-Fassade konnte der Komplex jederzeit flexibel an die neuen Bedürfnisse angepasst werden. Für den Architekten ist es eine Verpflichtung, hier tätig zu werden. Das entspricht auch dem Arbeitsverständnis von architektonischer Sauberkeit und Einzigartigkeit, wie Schupp und Kremmer es hatten.

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