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Werksschwimmbad-Saison endet mit positiver Bilanz

Das kostenfreie Angebot wurde trotz des durchwachsenen Wetters gut angenommen

Veröffentlicht am Montag, 04. September 2017, 12.21 Uhr

Am 3. September 2017 endete die diesjährige Saison des Werksschwimmbads auf der Kokerei Zollverein. Trotz des durchwachsenen Sommer-Wetters zieht die Stiftung Zollverein eine positive Bilanz: Rund 4.500 Badegäste besuchten das Werksschwimmbad vom 15. Juli bis 3. September und genossen das kühle Nass in einmaliger Umgebung. Das Open-Air-Kino am Werksschwimmbad zeigte in den Sommerferien an insgesamt sechs Donnerstagen Filme zum Thema Element „Erde“. Bis auf einen Termin waren alle Kinovorstellungen ausverkauft.

Das Werksschwimmbad ist besonders beliebt bei Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Stadtteilen, die das kostenfreie Angebot regelmäßig nutzen. Ein Großteil der Gäste (circa 60 bis 70 Prozent) kam in diesem Jahr aus dem Ruhrgebiet, aber auch Badegäste aus allen Teilen Deutschlands sowie aus Frankreich und England statteten dem Pool einen Besuch ab.

Kontrastreich platziert vor der Koksofenbatterie gehört das 12 × 5 Meter große Becken des Werksschwimmbads zu den aufregendsten Bade-Locations der Republik. Wo früher Kohle zu Koks gebacken wurde, sind heute zwei aneinander geschweißte Überseecontainer der Sommer-Treffpunkt im Essener Norden. Die Frankfurter Künstler Dirk Paschke und Daniel Milohnic fertigten das Werksschwimmbad 2001 im Rahmen des Kunstprojekts „Zeitgenössische Kunst und Kritik”. Seitdem steht der strahlend blaue Pool, umrahmt von beeindruckender Industriearchitektur, sinnbildhaft für den Strukturwandel und die neu gewonnene Lebensqualität im Ruhrgebiet.

Das Werksschwimmbad ist auch im nächsten Jahr während der NRW-Sommerferien bei gutem Wetter täglich geöffnet.

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

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