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Forschungsreise in den Raum der Zeit

Zollvereiner als Volunteers bei der Ausstellung „ZNE!“

Auf Anregung von „Zollverein mittendrin“ wirkten Bürger aus dem Stadtbezirk VI –Zollverein als Volunteers im Rahmen der Ausstellung „zur nachahmung empfohlen!“ mit.

Sie betreuten das Kunstprojekt „Time-Notes-Projekt“ des argentinischen Künstlers Gustavo Romano als „Angestellte“ im „Büro zum Kauf und Verkauf von Zeit“. Der Künstler stellte in seinem Projekt die Frage: „Was würden Sie machen, wenn Sie 30 Tage, ein Jahr oder gar zehn Jahre geschenkt bekämen?“ Die engagierten Zollvereiner sprachen mit den Ausstellungsbesuchern über ihre Wünsche rund um das Thema Zeit.

Für die fünf Volunteers aus dem Bezirk VI waren die sieben Wochen in Halle 8 ganz sicher keine Zeitverschwendung. Im Gegenteil. „Ich habe sehr viele verschiedene und nette Menschen kennen gelernt“, sagt Jörg Schmitz. „Es war schön zu sehen, wie sie sich in diesem kurzen Moment mit dem Thema Zeit auseinandergesetzt haben.“ Auch für Barbara Lange waren die Tage auf Zollverein eine wertvolle Erfahrung: „Ich habe eine Nähe zu den Leuten gespürt. Und ich habe mir fest vorgenommen, das Thema Zeit viel öfter im Bekanntenkreis anzusprechen.“

Vom 18. Juli bis zum 4. September 2014 präsentierte die Kuratorin Adrienne Goehler in Kooperation mit der Stiftung Zollverein über 50 nationale und internationale Exponate aus Kunst, Wissenschaft, Film und Architektur im Zuge der Ausstellung „zur nachahmung empfohlen“. Zu den präsentierten Arbeiten gehörte auch ein eindrucksvoller Beitrag aus der Region – das Färbergarten-Projekt „sevengarden“. Besucher der Ausstellung konnten in einem Workshop die Technik des Färbens erlernen. Aus auf dem Gelände des Welterbe Zollvereins wachsenden Pflanzen wurde so in wenigen Handgriffen Tinte und Aquarellfarbe.

Noch während des begleitenden Symposiums erreichte Kuratorin Adrienne Goehler die
offizielle Nachricht, dass ZNE! in Kooperation mit dem Goethe-Institut Lima im Dezember 2014 als deutscher Beitrag zur UN-Klimakonferenz in Lima gezeigt wird.

Mit nach Lima reiste unter anderem der fliegende Färbergärten des Essener Künstlers Peter Reichenbach, der es vielen Schulklassen und Lehrern in Peru ermöglichte, über traditionelle Kulturtechniken der Färberei neu nachzudenken.

Weiterführende Links:
Zur Nachahmung empfohlen
Time-Notes-Projekt
sevengarden

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

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