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Tjerk Ridder.
Anhängerkupplung gesucht!

Von der Möglichkeit des Unmöglichen – ein traumhafter Reisebericht

Ein Mann und sein Wohnwagen – der niederländische Theaterkünstler und Liedermacher Tjerk Ridder trampte drei Monate lang durch Europa, mit Wohnwagen, aber ohne Auto. Das erste Etappenziel dieser ungewöhnlichen Reise im Jahr 2010 war das UNESCO-Welterbe Zollverein. Vier Jahre später, am 28. Juni 2014, kehrte er anlässlich der „ExtraSchicht“ mit einem multimedialen Bühnenprogramm voller Reiseerfahrungen auf das ehemalige Industriegelände in Essen zurück. Unter dem Titel „Anhängerkupplung gesucht!“ feierte er hier auf Einladung der Initiative „Zollverein mittendrin“ seine erfolgreiche Deutschland-Premiere.

„Anhängerkupplung gesucht! Man braucht andere, um voranzukommen“ ist ein europäisches Kunstprojekt, das verbindet. Der Philosophie „Man braucht andere, um voranzukommen“ folgend trampte Tjerk Ridder von Utrecht aus durch acht Länder. Unter anderem besuchte er die drei Kulturhauptstädte Europas Essen, Pécs und Istanbul. Seine außergewöhnliche Reise war 3.700 Kilometer lang – ein Sprung ins Ungewisse, eine Begegnung mit eigenen und fremden Grenzen, eine Suche nach Gastfreundschaft und Vertrauen im heutigen Europa. Insgesamt 53 Fahrer halfen dem Niederländer, sein Ziel am Bosporus zu erreichen.

Inspiriert durch die Reiseerfahrungen entwickelte der Künstler das multimediale Bühnenprogramm. Musikalisch begleitet von Matthijs Spek, führte er das Publikum auf eine Reise durch Themen wie Heimat, Träume, Tatkraft, Einsamkeit, Gastfreundschaft, Vorurteile und Vertrauen. Das Programm verknüpfte Erzählungen, Lieder, Fotografien sowie Filmszenen und zeigte, welches Potenzial in neuen Verbindungen steckt. Der Zuschauer erlebte, was möglich ist, wenn Menschen es wagen, sich für Unbekanntes zu öffnen. Für die Premiere auf Zollverein schrieb Tjerk Ridder eine spezielle Hommage an das Ruhrgebiet.

Weitere Vorstellungen folgten am 21. und 22. November 2014 im Salzlager auf der Kokerei Zollverein.

Für das Projekt MEIN ZOLLVEREIN schilderte der Künstler seine Erfahrungen mit dem heutigen Welterbe Zollverein aus der Sicht eines niederländischen Nachbarn. Der Erfahrungsbericht Tief „be-Ruhr-t“, der im Zuge des Projekts MEIN ZOLLVEREIN entstand, ist online abrufbar.

Weitere Eindrücke finden Sie auf dem Vimeo-Kanal der Stiftung Zollverein. Dort ist eine Videodokumentation des Bühnenprogramms von Tjerk Ridder sowie ein Interview mit Tjerk Ridder abrufbar.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten:
www.anhaengerkupplunggesucht.de
www.tjerkridder.com

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© Peter Bijl
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© Remco Timmermans
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© Sven Lorenz / Stiftung Zollverein
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© Jochen Tack/Stiftung Zollverein
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© Sven Lorenz / Stiftung Zollverein
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© Cindy Langenhuijsen
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© Sven Lorenz / Stiftung Zollverein
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© Sven Lorenz / Stiftung Zollverein

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