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Antrittsbesuch auf Zollverein

Ministerin Ina Scharrenbach macht sich bei ihrer ersten Sommerreise ein Bild von den Bauvorhaben auf dem Welterbe

Ina Scharrenbach, die neue Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, ist erst seit wenigen Wochen im Amt. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war am 31. August 2017 ein Antrittsbesuch auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Bei einem Rundgang mit Hermann Marth, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, und Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, informierte sie sich über die baulichen Aktivitäten auf der stillgelegten Zeche und Kokerei.

September 2017

Marth und Noll präsentierten der Ministerin mit dem soeben fertiggestellten Neubau der Folkwang Universität der Künste auf Schacht 1/2/8 und dem im Bau befindlichen zukünftigen Unternehmenssitz von RAG-Stiftung und RAG AG auf der Kokerei die beiden aktuell wichtigsten Bausteine der Standortentwicklung auf Zollverein. Scharrenbach zeigte sich beeindruckt von den Fortschritten und lobte die dynamische Quartiersentwicklung. Bei einem nächsten Termin wird sich die Ministerin die umgebaute Kohlenwäsche ansehen und sich über zukünftige Vorhaben informieren.

Anlass für Scharrenbachs Besuch war die Entscheidung von RAG Montan Immobilien und NABU NRW, ihre bestehende Kooperation zur nachhaltigen Folgenutzung von bergbaugeprägten Flächen fortzuführen. Im Beisein der neuen Ministerin unterzeichneten Noll und Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW, einen fünfjährigen Kooperationsvertrag. Der Wandel von bergbaulich genutzten Flächen zu Lebensräumen für Tiere und Pflanzen sowie Naherholungsgebieten ist für Scharrenbach ein wichtiges Vorhaben, das Bund und Land durch das neue Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ mit rund 28 Millionen Euro fördern.

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© RAG Montan Immobilien

Ein Campus für die Gestalter von morgen

Wer in den vergangenen Monaten regelmäßig die Arendahls Wiese passierte, konnte den Neubau der Folkwang Universität der Künste auf Schacht 1/2/8 kontinuierlich wachsen sehen. Die Folkwang Universität der Künste bereitet nun den Einzug von rund 500 Studenten und 70 Mitarbeitern des Fachbereichs Gestaltung vor.

Juni 2017

Seit Sommer 2015 entsteht der Campus für die Gestalter von morgen. Die Vorbereitungen für die offizielle Einweihung am 26. Oktober 2017 laufen bereits auf Hochtouren. Trotz hoher Anforderungen konnten die Bauherren KÖLBL KRUSE und RAG Montan Immobilien den Neubau einen Monat vor dem ursprünglich vereinbarten Termin an die zukünftigen Mieter übergeben.

Das neue Gebäude mit der verzinkten Stahlblech-Fassade ist von außen ein echter Hingucker – innen warten großzügige, lichtdurchflutete Räume und Werkstätten für alle Disziplinen auf die kreativen Köpfe. Ob Zeichensaal, Fotostudio, Dunkelstudio oder Buchbinderei – jeder Raum erfüllt ganz eigene Anforderungen. Die meisten unterscheiden sich nicht nur in Deckenhöhe und Lichtverhältnissen, auch Spezialeinbauten wie beispielsweise Anschlüsse für Schweißgeräte und Fräsmaschinen oder die neuste Farbspritztechnik sind in den neuen Räumlichkeiten zu finden. Die angehenden Industriedesigner, Fotografen und Kommunikationsdesigner sollen optimale Lern- und Arbeitsbedingungen vorfinden.

Für Angelika Schmidt, die die Bauphase als Projektleiterin für KÖLBL KRUSE betreute, war diese Baustelle eine ganz besondere: „Bauen ist an sich eine ernste Angelegenheit, da es um viel Geld geht. Dadurch, dass wir alle mit so viel Spaß und Freude an dem Projekt gearbeitet haben, ist der Druck aber in den Hintergrund getreten. Der Prozess war von Leichtigkeit geprägt.“ Nun hoffen alle Beteiligten, dass sich diese Leichtigkeit auf das kreative Schaffen der Studenten überträgt.

Weitere Informationen: www.folkwang-uni.de

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© Krischer Fotografie

Glanzvolle Gala in der Grand Hall Zollverein®

Opening-Party am 24. Juni 2017 war ein voller Erfolg

Ein Pre-Opening gab es bereits im Januar, jetzt geht es richtig los: Am Samstag, 24. Juni 2017, feierten rund 400 Gäste die offizielle Eröffnung der Grand Hall ZOLLVEREIN®. Bei der Abendgala des 14. Förderturm Charity Golf Cups präsentierte sich die neue Eventlocation auf dem Welterbe Zollverein von ihrer schönsten Seite. Mit den Erlösen der Wohltätigkeitsveranstaltung unterstützt der Förderturm e. V. Essener Kinder und Jugendliche.

Juni 2017

Innerhalb von zwei Jahren hat sich die ehemalige Sauger- und Kompressorenhalle der Kokerei Zollverein in eine multifunktionale Eventlocation verwandelt. Ein hochmodernes Beleuchtungskonzept setzt die Architektur der Hallen und Räume stimmungsvoll in Szene. Original erhaltene Maschinen präsentieren sich als tolle Hingucker, besonders im Foyer der Veranstaltungshalle. Ob Konferenz, Kongress oder Konzert – von Ausstellungen über Firmenveranstaltungen bis Weihnachtsfeiern ist auf bis zu 4.000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche alles möglich.

Die Sanierung und den Ausbau der ehemaligen Sauger- und Kompressorenhalle hat eine private Investorengruppe mit einem zweistelligen Millionenbetrag finanziert. Die Maßnahmen erfolgten in Kooperation mit der Stiftung Zollverein, die das Gebäude in Erbpacht verpachtet hat.

Weitere Informationen: www.grand-hall.de, info@grand-hall.de, Fon +49 201 278966-0

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© LK-AG

Kreativquartier Kokerei Zollverein

Tag der Architektur bietet Einblicke in die Sanierung und Umnutzung des Kammgebäudes

Am Tag der Architektur, Samstag 24. Juni 2017, bieten zwei Führungen um 14 Uhr und um 16 Uhr exklusive Einblicke in die ungewöhnlichen Büro-, Werkstatt- und Atelierräume, die nach der Sanierung des Kammgebäudes auf der Kokerei Zollverein entstanden sind. Treffpunkt ist der Eingang zum Kammgebäude. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei.

März 2017

Neuer Raum für kreative Unternehmen: Nach Abschluss der denkmalgerechten und energetischen Sanierung und Umnutzung des Kammgebäudes auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein im Sommer 2016 sind die lichtdurchfluteten Hallen des markanten Industriekomplexes des Architekten Fritz Schupp an sechs Unternehmen der Kreativwirtschaft vermietet. Auf insgesamt 570 Quadratmetern Büro- und 1.300 Quadratmetern Werkfläche haben sich das Produktentwicklungsbüro MMID, der Möbelhersteller MÖBELLOFT, die Fliesenmanufaktur Golem, der Trockenseife- Produzent Sapor, der Metalldesigner Reiner Barzel und das Atelier Burkamp eingerichtet. Die mit dem Umbau beauftragten Architekten des Büros planinghaus architekten zeigen bei den Führungen, wie aus dem ehemaligen Betriebsmittelgebäude der Kokerei ein Kreativquartier entstanden ist.

Der Tag der Architektur
Architektur schafft Lebensqualität – So lautet das Motto für den Tag der Architektur, der am 24. und 25. Juni 2017 bundesweit stattfindet. Architekten und Bauherren präsentieren der breiten Öffentlichkeit neue und erneuerte Objekte und Projekte im Rahmen von Führungen, Veranstaltungen und Besichtigungen. Ab dem 1. Mai 2017 steht für Planung und Recherche der Besichtigungstouren eine eigene App zur Verfügung; sämtliche Informationen über das bundesweite Programm finden sich außerdem unter www.tag-der-architektur.de.

Termin: Tag der Architektur Führungen durch das Kammgebäude der Kokerei Zollverein
Zeit: Samstag, 24. Juni, jeweils 14 und 16 Uhr
Teilnahmegebühr: frei
Veranstalter: planinghaus architekten in Kooperation mit der Stiftung Zollverein
Info und Anmeldung: Fon 0201 2 4 6 8 10, info@zollverein.de, www.zollverein.de
Ort/Treffpunkt: Areal C [Kokerei], Kammgebäude [C90], Heinrich-Imig-Straße 10, 45141 Essen

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Ein Schaudepot für spektakuläre Sammlungen

Bund fördert Umbau der Salzfabrik zum Zentral- und Schaudepot

Bundesbauministerin Barbara Hendricks überreichte am 30.11.2016 in Berlin die Förderurkunde des Programms “Nationale Projekte des Städtebaus” an den Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen, den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Zollverein, Hermann Marth, und den Direktor des Ruhr Museums, Professor Theodor Grütter.

Dezember 2016

Insgesamt 3,5 Millionen Euro stellt das Bundesbauministerium der Stadt Essen für den Umbau der ehemaligen Salzfabrik zum Zentral- und Schaudepot auf der Kokerei Zollverein zur Verfügung. Das spektakuläre Schaudepot soll am 6. Januar 2020 eröffnet werden, pünktlich zum zehnjährigen Bestehen des Ruhr Museums auf Zollverein. Bauherr ist die Stiftung Zollverein als Eigentümer des denkmalgeschützten Gebäudes.

Zum Hintergrund:
Die Bundesregierung fördert in diesem Jahr mit über 41 Millionen Euro Premiumprojekte des Städtebaus, die Modellcharakter haben und über regionale und auch nationale Grenzen hinausstrahlen. Unter den aus mehreren hundert ausgewählten 17 Projekten befinden sich auch zwei aus Nordrhein-Westfalen: Der Umbau der ehemaligen Salzfabrik der Kokerei Zollverein zum Zentral- und Schaudepot des Ruhr Museums und der Umbau eines Kasernengeländes zu einem “BildungsCampus Herford”.

Herausgeber:
Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88 0 (Zentrale)
E-Mail: info@essen.de
URL: www.essen.de

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© BMUB/Sascha Hilgers

Spatenstich am ehemaligen Stellwerk

Baumaßnahmen für die Zentrale der Humanitas Pflegedienste GmbH beginnen

Wo einst der Schienenverkehr auf Zollverein geregelt wurde, koordiniert die Humanitas Pflegedienste GmbH künftig die Pflege von beinahe 1.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen: Das ehemalige Stellwerk auf dem Gelände der Kokerei Zollverein wird zur modernen Zentrale des Pflegedienstes umgebaut. Dafür saniert die Humanitas Pflegedienste GmbH das Gebäude und erweitert es um einen angrenzenden Neubau. Am Mittwoch, 26. Oktober, erfolgte der Spatenstich für die Baumaßnahmen.

Oktober 2016

Das ehemalige Stellwerk liegt wie ein Bindeglied am Rand der Ringpromenade zwischen Kokerei Zollverein, wo derzeit der neue Verwaltungssitz RAG-Stiftung und RAG Aktiengesellschaft entsteht, und Schacht 1/2/8, dem Standort des Neubaus für die Folkwang Universität der Künste. Beim Spatenstich sagte Hermann Marth, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein: „Mit der Humanitas Pflegedienste GmbH erweitert sich das Branchenspektrum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein um die Gesundheitspflege. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in der kontinuierlichen Entwicklung Zollvereins zu einem Kultur- und Wirtschaftsstandort der Zukunft“.

Neben der Hauptverwaltung der Humanitas Pflegedienste GmbH wird auch die ambulante Pflege für den Standort Essen im ehemaligen Stellwerk untergebracht. Insgesamt sollen ab Anfang 2018 sechzig Mitarbeiter der Humanitas Pflegedienste GmbH auf Zollverein tätig sein. Das bestehende Gebäude wird um einen angrenzenden Neubau erweitert, sodass sich die Nutzfläche auf rund 600 Quadratmeter verdoppelt. Der Bocholter Architekt Werner Tepasse realisiert die Baumaßnahmen in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz.

In Sanierung und Ausbau des Stellwerks investiert der Humanitas-Gesellschafter Thomas Pilgrim rund 1,5 Millionen Euro. Für ihn sind dieses private Engagement und der Umzug auf das Welterbe „ein echtes Standortbekenntnis“. Denn mit Zollverein ist Thomas Pilgrim bereits seit seiner Kindheit eng verbunden. Geboren und aufgewachsen in der unmittelbaren Nachbarschaft der Zeche Zollverein, gehörten in der Unfallambulanz des nahegelegenen St. Vincenz-Krankenhauses verletzte Zollverein-Bergleute zu seinen Patienten. 1993 gründete der examinierte Krankenpfleger den Ambulanten Kranken- und Altenpflegedienst Humanitas. Heute gehört Humanitas zu den größten, privaten Pflegediensten in Nordrhein-Westfalen.

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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© Humanitas Pflegedienste GmbH

Gestaltungstradition trifft Innovation

Das Kammgebäude auf der Kokerei Zollverein

Neuer Raum für kreative Internehmen: Die Stiftung Zollverein hat die denkmalgerechte Sanierung des Kammgebäudes auf der sogenannten „weißen Seite“ der Kokerei Zollverein erfolgreich abgeschlossen.

September 2016

Seit Sommer 2016 sind die loftartigen, lichtdurchfluteten Hallen des markanten Baukomplexes vollständig an sechs Unternehmen der Kreativwirtschaft vermietet. Auf insgesamt 570 Quadratmetern Büro- und 1.300 Quadratmetern Werkfläche haben sich das Produktentwicklungsbüro MMID, der Möbelhersteller Möbelloft aus Essen, die Fliesenmanufaktur Golem, der Trockenseife-Produzent Sapor, der Metalldesigner Reiner Barzel und das Atelier Burkamp eingerichtet bzw. sind gerade dabei. Am Tag des Offenen Denkmals, Sonntag, 11. September 2016, können Interessierte im Rahmen von Führungen einen ersten Eindruck von den ungewöhnlichen Werkstatt-, Präsentations- und Atelierräumen in dem sanierten Kammgebäude gewinnen.

Meilenstein für die Entwicklung
Die Zeche und Kokerei Zollverein gelten als technisches und ästhetisches Meisterwerk der Moderne, seit der Stilllegung und Sanierung hat sich das 100 ha große Areal zum festen Begriff in der internationalen Kultur- und Kreativszene entwickelt. Während sich die ehemalige Zeche als touristisches Zentrum etabliert hat, läuft die Entwicklung der Kokerei Zollverein unter dem Arbeitstitel ZOLLVEREIN 2020! in vollem Tempo. Hermann Marth, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, ist zufrieden: „Mit dem Kammgebäude präsentieren wir heute einen Meilenstein in der Entwicklung der Kokerei. Wir hoffen, den neuen Unternehmen auf Zollverein einerseits viel Raum für Kreativität und ein inspirierendes Umfeld für gute Ideen zu geschaffen zu haben. Und wir hoffen für uns, dass die neuen Kreativen die Kokerei mit Leben füllen.“

Von der Idee bis zur Fertigstellung sind sieben Jahre vergangen: 2009 wurde das Nutzungskonzept für das Kammgebäude von der Stiftung Zollverein entwickelt. Gefördert wurde die Instandsetzung mit Mitteln des Investitionsprogramms Nationale UNESCO Welterbestätten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Höhe von 3,4 Mio. Euro sowie Eigenmitteln der Stiftung Zollverein in Höhe von 2,3 Mio. Euro.

Von 2011 bis 2014 sind zunächst die Gebäudehülle sowie die Innenwände sämtlicher Betriebsmittelgebäude in drei Bauabschnitten instandgesetzt worden. Der Um- bzw. Ausbau der acht verschiedenen Gewerberäume mit einer Raumhöhe von acht Metern erfolgte von April 2015 bis Juni 2016. Seitdem sind die Gebäude vollständig an mittelständische Betriebe vermietet.

Gute Adresse, gute Lage
Das Kammgebäude liegt direkt hinter der zentralen Zufahrt zur Kokerei an der ebenfalls neu hergerichteten Heinrich-Imig-Straße. Bereits während der Sanierung, des 200 Meter langen Baukomplexes war die Nachfrage von Unternehmen sehr groß, dort Büro-, Atelier- oder Werkräume einzurichten. Gesucht wurden mittelständische Unternehmen aus dem Design- und Kreativbereich.

Als erster Mieter zog das Produktentwicklungsbüro MMID im Februar 2016 in das zweigeschossige Schalthaus ein: Das Unternehmen widmet sich seit 24 Jahren der Entwicklung von realisierbaren und erfolgreichen Produkten, bei denen Funktionalität, Produzierbarkeit und Gestaltung integral aufeinander abgestimmt sind. „Wir haben bewusst die Kokerei als neuen Standort ausgewählt“, so Geschäftsführer Nils Müller, „da sie ein innovatives, ehrliches Umfeld bietet, in denen die Nähe zu unseren Kunden, Forschungseinrichtungen und Universitäten gegeben ist und welches zentral zwischen den Niederlassungen in Delft (NL), Ulm und Lübeck liegt.“

Nebenan setzt die Essener Designmöbel-Manufaktur Möbelloft auf Nachhaltigkeit: Während die Möbel-Produktion der langlebigen Unikate aus ungewöhnlichen Material-Kombinationen wie Stahl und Massivholz in Essen-Kray gefertigt werden, ist die Eröffnung des Showrooms im Kammgebäude auf Zollverein für die beiden Geschäftsführer Clemens Frantzen und Julian Kuhnle wie eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Beide stammen ursprünglich aus der Zollverein-Nachbarschaft verbrachten als Kinder ihre Freizeit auf der gerade stillgelegten Kokerei. „Unsere Produkte hier zu zeigen bedeutet für uns Authentizität pur. Es gäbe keine schönere Hülle für unsere Designmöbel aus dem Ruhrgebiet und aus ganz Europa“, so Clemens Frantzen.

Der künstlerischen Bildung und Kunstvermittlung haben sich der Essener Frank Burkamp und sein Team verschrieben: „ Wir haben auf Zollverein den idealen Standort gefunden, um vielfältige neue Ideen in die Tat umzusetzen. und unsere “Kunsthalle – Atelier Frank Burkamp” in Zukunft in ein kulturelles Zentrum zu verwandeln.“ Neben der täglichen künstlerischen Arbeit und dem Unterricht in der Akademie können interessierte Besucher Ausstellungen, Malvorführungen und Events besuchen.

Klassisches Kunsthandwerk präsentiert der Ausstellungsraum der Golem GmbH Kunst und Baukeramik. Wand und Bodenfliesen in Jugendstil und Art-Déco laden ein zu einer visuellen Zeitreise in das frühe 20. Jahrhundert. Neben weiteren Dependancen u. a. in Berlin (Hackesche Höfe und Stilwerk) sowie in der Hamburger Speicherstadt ist die klassische Fliesenkollektion neu auf der Kokerei Zollverein vertreten. „Unsere neue Ausstellung auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein ist der sechste Standort von Golem Baukeramik in Deutschland. Das Ambiente des Ortes hebt den Stil von unseren historischen Jugendstilfliesen besonders hervor“, findet Christian Herold, Leiter des Essener Standortes.

Auch der Hersteller von Trockenseifespendern, die Sapor GmbH, bietet ein traditionelles Produkt an, „das zur Industriekultur der Zeche und Kokerei Zollverein passt“, so Geschäftsführerin Constanze Schweizer, „Unter dem Motto ‚Industriewald trifft echten Wald‘ bietet der Raum im Kammgebäude wunderbar viel Platz für Wachstum und uns die Möglichkeit zur Umsetzung unseres umweltfreundlichen Waschraumkonzepts sapor greenline,“ so Schweizer.

Das historische Kammgebäude auf der Kokerei Zollverein
Das Kammgebäude, ein ehemaliges Betriebsgebäude der Kokerei Zollverein, wurde 1959 nach Plänen des Architekten Fritz Schupp errichtet und vereinte verschiedene Funktionen wie Dampferzeugung, Bereitstellung der Steuer- und Arbeitsluft und die Steuerung des Kühlwasserkreislaufs. Wie die Zinken eines Kamms sind die sechs quaderförmigen Gebäudekörper an einen rund 200 Meter langen eingeschossigen Verbindungsbau angebunden. Der Gang besteht aus einer Stahlfachwerk-Konstruktion, während die angehängten Gebäude in Betonskelett-Bauweise mit massiven Außenwänden aus Ziegelmauerwerk mit außenseitig sichtbarer Klinkerschale errichtet wurden.

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© Lena Manteuffel / Stiftung Zollverein

Schornstein 3 erhält ein neues Mauerwerk

Sanierungsarbeiten auf der Kokerei schreiten voran

Auf der Kokerei Zollverein ergibt sich in diesen Tagen ein seltenes Bild: Einer der insgesamt sechs 80 beziehungsweise 96 Meter hohen Schornsteine an der Koksofenbatterie schrumpft kontinuierlich. Im Auftrag der Stiftung Zollverein brechen Schornsteinbauer den Kamin bis auf 25 Meter ab. Anschließend wird er voraussichtlich ab August neu aufgemauert. Die Arbeiten sind Teil umfangreicher Sanierungsmaßnahmen auf der Kokerei.

Juli 2016

Sechs Schornsteine säumen die rund 600 Meter lange Koksofenbatterie der Kokerei Zollverein. Täglich sind sie Wind und Wetter ausgesetzt. Damit sie auch in Zukunft standfest bleiben, hat die Stiftung Zollverein im August 2015 mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen begonnen, die bis Anfang 2018 abgeschlossen sein sollen. Der Schornstein 6 an der Mischanlage ist bereits saniert, die Arbeiten an den Schornsteinen 1 und 2 auf Höhe der Sauger- und Kompressorenhalle werden im September beendet. Zurzeit steht der 80 Meter hohe Schornstein 3 im Mittelpunkt der Arbeiten. Da das Kamininnere nicht gefahrlos zugänglich ist, werden zunächst mit einem 200-Tonnen-Kran Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Anschließend wird im Inneren des Schornsteins ein Spezialgerüst angebracht, von dem aus der Kamin auf 25 Meter abgebrochen wird. Bis Ende des Jahres wird der Schornstein dann wieder auf seine Originalgröße aufgemauert.

Die sechs Schornsteine sind Teil des unter Welterbe-Status stehenden Ensembles der Kokerei, die der Architekt Fritz Schupp in den 1950er Jahren in Anlehnung an die Entwürfe für die Zentralschachtanlage XII der Zeche Zollverein plante. Die Schornsteine bilden eine Sichtachse, die die Dimensionen der gesamten Anlage unterstreicht, und sind symmetrisch angeordnet: Zwei 96 Meter hohe Schornsteine rahmen vier 80 Meter hohe Schornsteine ein. Fritz Schupp hat damit auf der Kokerei Zollverein zentrale Elemente seines Architektur-Stils verewigt.

Parallel zur Schornstein-Sanierung haben die Arbeiten an der ehemaligen Hochdruck-Anlage auf der Kokerei begonnen. In einem ersten Bauabschnitt stehen Sicherungsmaßnahmen und die Betonsanierung an. Auch die Sanierung der Koksofenbatterie schreitet kontinuierlich voran. Weitere aktuelle Maßnahmen auf der Kokerei Zollverein sind die Sanierung der Löschtürme an der Koksofenbatterie, Sicherungsarbeiten am Kaminkühler C hinter dem Kammgebäude, die Errichtung einer Parkour-Anlage sowie die Sanierung von Bandbrücken. Mit diesen Arbeiten kommt die Stiftung Zollverein ihrer wichtigen Aufgabe nach, die Bausubstanz des Welterbes Zollverein denkmalgerecht zu erhalten.

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Richtfest für den Neubau der Folkwang Universität der Künste

Bauprojekt auf Zollverein schreitet erfolgreich voran

Der Rohbau steht: Seit dem 6. Juli 2016 schmückt ein Richtkranz den kontinuierlich wachsenden Neubau der Folkwang Universität der Künste auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Mit einem traditionellen Richtfest feierten KÖLBL Kruse und RAG Montan Immobilien gemeinsam mit der Folkwang Universität der Künste sowie den beteiligten Projektpartnern und Handwerkern am Mittwoch den Baufortschritt.

Juli 2016

Die Baumaßnahmen für das viergeschossige Gebäude liegen voll im Zeitplan: Bis zum Sommer 2017 soll der Neubau auf dem ehemaligen Materiallagerplatz von Schacht 1/2/8 an der Straße Arendahls Wiese fertiggestellt sein. Zum Wintersemester 2017/2018 nehmen dann voraussichtlich rund 500 Studenten und 70 Mitarbeiter den universitären Betrieb auf. Zukünftig wird der Standort Zollverein nicht nur als UNESCO-Welterbe internationale Bedeutung haben, sondern als innovativer Lehr- und Weiterbildungsstandort wichtige Talente in die Region ziehen und gleichzeitig positiv in die umliegenden Stadtteile strahlen.

Entwickelt und realisiert wird das Bauprojekt von der Welterbe-Entwicklungsgesellschaft mbH, die von dem Essener Projektentwickler KÖLBL KRUSE und der RAG Montan Immobilien gegründet wurde. Der Entwurf für den Neubau ist geprägt durch die städtebaulichen Vorgaben auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein: Die bündige Gestaltung der äußeren Gebäudehülle bezieht sich auf die klaren architektonischen Strukturen der Übertageanlagen der Zeche Zollverein. Dadurch fügt sich das Universitätsgebäude an der Peripherie des Welterbe-Geländes harmonisch in das bestehende Ensemble ein.

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Neue und alte Heimat

MÖBELLOFT-Boutique zieht auf das Welterbe

Exklusive Unikate: Am Samstag, 18. Juni, eröffnete das MÖBELLOFT seinen Schauraum im sanierten Kammgebäude auf der Kokerei Zollverein.

Juni 2016

Inmitten denkmalgeschützter Architektur präsentiert das Unternehmen ab sofort montags bis freitags von 11.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 11.00 bis 17.00 Uhr individuell handgefertigte Möbel aus Stahl, Beton und Holz, selbst designte Ruhrgebiets-Souvenirs sowie Einrichtungsgegenstände von jungen Designern aus ganz Europa. Die Firmengründer Clemens Frantzen und Julian Kuhnle sind in der Nachbarschaft des Welterbes Zollverein aufgewachsen und freuen sich, von nun an in vertrauter Umgebung wirken zu können.

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© Clemens Frantzen

Baustart: Neuer Verwaltungssitz von RAG-Stiftung und RAG Aktiengesellschaft auf dem Welterbe Zollverein

NRW-Bauminister Groschek und RAG-Stiftung-Chef Müller legen den Grundstein für das zweite Neubauprojekt auf dem Kokerei-Areal

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung startete am 2. Mai 2016 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen der Neubau des Verwaltungssitzes der RAG-Stiftung und der RAG Aktiengesellschaft. Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung, mauerten dabei auch den verplombten Edelstahlzylinder mit aktueller Tageszeitung, Euromünzen und einem Stück heimischer Steinkohle mit Kelle und Speis ein.

Mai 2016

Das Neubauprojekt auf dem Kokerei-Areal Zollverein mit der Adresse „Im Welterbe 10“ entsteht direkt neben der 2012 eröffneten Unternehmenszentrale der RAG Montan Immobilien. Der zweigeschossige Neubau in L-Form wird sich an innovativen Nachhaltigkeits-Standards orientieren, ist gleichzeitig aber funktional und zurückhaltend. Nach der Fertigstellung des Gebäudes werden dort im Herbst 2017 die RAG-Stiftung und die RAG AG mit insgesamt rund 220 Mitarbeitern einziehen.

Das Baugrundstück befindet sich auf einer sanierten Teilfläche der ehemaligen Kokerei zwischen der Welterbe-Ringpromenade und einem kleinen Waldstück. Das Gebäude wird aus ortsbezogenen und schadstofffreien Materialien erstellt, die in hohem Maße recyclinggerecht sind. Durch die einfache Konstruktion ist es wandlungsfähig und flexibel in der Nutzung. Die architektonische Planung hat das renommierte Büro kadawittfeldarchitektur aus Aachen übernommen. Bauform und Fassade fügen sich sensibel in das denkmalgeschützte Ensemble des Welterbes ein. Gleichzeitig erhebt der Neubau den Anspruch, sich durch seine Architektursprache als ein eigenständiges Gebäude am Ort zu etablieren.

Durch seine Zweigeschossigkeit wirkt der Neubau wie ein „geerdetes“ Gebäude: Hierdurch gelingt die städtebauliche Verknüpfung zwischen der Kulturlandschaft (Zollverein) und der Natur im Süden des Geländes.

Eigentümerin der Immobilie ist die RAG-Stiftung. Generalübernehmer ist der Essener Immobilien-Projektentwickler KÖLBL KRUSE.

Das Projekt ist eines von mehreren Neubauprojekten auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein

Das Projekt ist eines von mehreren Neubauprojekten auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein, das die RAG Montan Immobilien gemeinsam mit KÖLBL KRUSE realisiert. Bereits am 2. Oktober 2015 wurde in Anwesenheit von Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Grundstein für den Bau der Folkwang Universität der Künste im Quartier Zollverein 1/2/8 gelegt, dem früheren Materiallagerplatz der Zeche Zollverein. Zum Sommer 2017 wird dort der Hochschulbetrieb beginnen.

In direkter Nachbarschaft zur Hochschule ist ebenfalls ein Hotelneubau geplant, der voraussichtlich bis Mitte 2018 bezugsfertig sein wird. Unter der Federführung der Stiftung Zollverein als Betreiber und Entwickler des UNESCO-Welterbes Zollverein sind derzeit auf dem 100 Hektar großen Standort im Essener Norden Investitionen von insgesamt über 150 Millionen Euro geplant.

Aufgrund der erfolgreichen Entwicklung des Areals der Kokerei und Zeche Zollverein sind die RAG Montan Immobilien und die Stiftung Zollverein beim Polis Award für Stadt- und Immobilienentwicklung am 20. April in der Kategorie „Urbanes Flächenrecycling“ mit einer Anerkennung prämiert worden. Die Revitalisierung des UNESCO-Welterbes Zollverein sei ein vorbildliches Beispiel für Dynamik und Erhalt auf einem ehemaligen Industriestandort, so die Jury. Die Neubauprojekte auf dem Areal und die Wiedernutzbarmachung der denkmalgeschützten Gebäude sicherten die nachhaltige Zukunft des Standortes im Essener Norden.

Die Teilnehmer der Grundsteinlegung für den neuen Verwaltungssitz der RAG-Stiftung und RAG Aktiengesellschaft auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein (von links): Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH; Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung; Hermann Marth, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein; Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG AG; Michael Groschek, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Dipl.-Ing. Architekt BDA Gerhard Wittfeld, Geschäftsführender Gesellschafter kadawittfeldarchitektur, Stephan Kölbl und Dr. Marcus Kruse, Geschäftsführende Gesellschafter KÖLBL KRUSE, Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen.

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© RAG Montan Immobilien, Foto: Ina Fassbender

Zuwachs für den Kreativstandort Zollverein

„Schacht one“ zieht auf das Welterbe

Mit Gründergeist in die Zukunft: Am Freitag, 22. April 2016, feierte die Franz Haniel & Cie. GmbH die Geburtsstunde ihres Digitalunternehmens „Schacht One“ auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.

April 2016

Aus gutem Grund hat die Firma Haniel die Halle 2 auf Schacht XII als Standort für „Schacht One“ gewählt: Vor rund 165 Jahren ließ Franz Haniel ganz in der Nähe den ersten Schacht abteufen. Er legte damit den Grundstein für die Entwicklung der Zeche Zollverein zu einem Produktionsort der Superlative. In dieser Tradition soll „Schacht One“ künftig vom Standort Zollverein aus innovative Lösungen für zukunftsfähige digitale Produkte und Dienstleistungen entwickeln.

Stephan Gemkow, Vorstandsvorsitzender der Franz Haniel & Cie. GmbH, lobte in seiner Eröffnungsrede das besondere Flair des Industriedenkmals Zollverein und hob die Nachbarschaft zu anderen Digital- und Kreativunternehmen auf dem Welterbe als positiven Standortfaktor hervor.

Auf dem Bild sind zu sehen von links:

• Philipp Herrmann, Geschäftsführer Etventure GmbH
• Franz M. Haniel, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Franz Haniel & Cie. GmbH
• Dirk Müller, Geschäftsführer Schacht One
• Hermann Marth, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Zollverein
• Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen
• Stephan Gemkow, Vorstandsvorsitzender der Franz Haniel & Cie. GmbH.

Weitere Informationen: www.zollverein.de/immobilien

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Kreativer Kraftort für neue Mieter

Stiftung Zollverein hat Ausbau des historischen Kammgebäudes auf der Kokerei abgeschlossen

Der Ausbau des ehemaligen Kammgebäudes auf der „weißen Seite“ der Kokerei ist abgeschlossen. Nach und nach werden in den kommenden Monaten Unternehmen der Kreativwirtschaft die einzigartige Adresse auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein beziehen. Den Anfang machte Mitte Februar 2016 das Produktentwicklungsbüro MMID.

Februar 2016

Wie die Zinken eines Kammes gliedern sich die sieben quaderförmigen Hallen des sogenannten Kammgebäudes an einen durchgehenden Gang von 200 Metern Länge. Auf insgesamt 570 Quadratmetern Büro- und 1.300 Quadratmetern Werkfläche wird bis zum Juni 2016 die Ansiedlung von Firmen aus der Kreativbranche vollendet sein. In den Werkstatt-, Präsentations- und Atelierräumen mit ihren zum Teil bis zu acht Meter hohen Decken werden dann neben dem Produktentwicklungsbüro MMID das Möbelloft, die Fliesenmanufaktur Golem, eine Kunstschule und weitere Betriebe ihre Heimat gefunden haben.

Ort der Begegnung
„Wir haben uns bewusst für die Ansiedlung kreativer mittelständischer Unternehmen in diesem besonderen Gebäudekomplex entschieden“, erklärt Philipp Brüggemann, Standortentwickler bei der Stiftung Zollverein. Neben der einzigartigen Adresse sprechen große Fensterflächen und ein unverwechselbares Ambiente für das Gebäudeensemble. „Wenn Sie in der Region eine Immobilie mit montanindustriellem Charme suchen, die noch dazu energetisch ertüchtigt wurde und an zentraler Stelle liegt, dann wird das Ruhrgebiet plötzlich ganz klein“, stellt Brüggemann die Einzigartigkeit des Kammgebäudes heraus. Die Vielfalt der Unternehmen, die sich hier aneinanderreihen, macht für ihn den Reiz aus: „Ich bin zuversichtlich, dass das Kammgebäude schon bald zu einem kreativen Ort der Begegnung entwickeln wird.“

Eine berühmte Adresse
Kreativität ist auch das Metier von MMID. Als erstes Unternehmen bezog das Produktentwicklungsbüro mit den niederländischen Wurzeln Mitte Februar einen Bürotrakt mit Werkstatt und Showroom. „Es wurde Zeit für einen Umzug“, erklärt Nils Müller, Geschäftsführer von MMID Essen. Gemeinsam mit einem Kollegen eröffnete er vor fünf Jahren im Gründerzentrum Triple Z auf der Zollverein-Schachtanlage 4/5/11 die erste Deutschland-Niederlassung des Unternehmens. Mittlerweile sind Standorte in Lübeck und Ulm entstanden, die Belegschaft im Gründerzentrum Zollverein wuchs auf 16 Mitarbeiter an. „Wir brauchten dringend mehr Raum für Kreativität. Ein Umzug weg von Zollverein kam für uns aber nicht in Frage“, betont der Produktentwickler und fasst die Vorzüge des Standorts zusammen: „Essen ist und bleibt für uns die richtige Adresse. Die Stadt ist zentral gelegen, die Anbindung an die Universitäten hervorragend. Da das Welterbe Zollverein die wohl bekannteste Adresse in ganz Essen ist, mussten wir nicht lange überlegen, bevor wir im Herbst 2014 den Mietvertrag für das Kammgebäude unterschrieben haben. Die fantastische Atmosphäre der Immobilie hat ihr Übriges getan.“

Raum für neue Ideen
Mit dem Umzug ins Kammgebäude konnte MMID seine Räumlichkeiten verdoppeln. Auf 900 Quadratmetern bieten sich den Entwicklern nun vielfältige Möglichkeiten der Entfaltung: „Wir pflegen eine offene Arbeitsweise mit flachen Hierarchien und einem aktiven Austausch der Kollegen untereinander. Nun haben wir mehr Platz für Ideen, Versuche, Meetings, Videokonferenzen und Seminare, Treffen mit Kunden und auch Rückzugsmöglichkeiten für Mitarbeiter. Hinzu kommt ein repräsentativer Showroom“, beschreibt Nils Müller. Die innovative Produktvielfalt reicht von Medizinprodukten über Mehrwegfässer aus Kunststoff und moderne Leselupen bis hin zu komplexen nachhaltigen Automatisierungssystemen. Bei MMID arbeiten in der Entwicklung Designer Hand in Hand mit Elektroingenieuren und Maschinenbauern. „Diese Art der Zusammenarbeit erfordert Raum. Da werden erste Modelle im Werkstattbereich gefertigt und auch sogleich getestet“, erklärt der Geschäftsführer. Darüber hinaus sollen am Standort Zollverein künftig MMID-Mitarbeiter für ganz Deutschland ausgebildet und mit der Firmenphilosophie vertraut gemacht werden. Vielleicht wird MMID künftige Kollegen schon bald in direkter Nähe rekrutieren können – schließlich eröffnet im Herbst 2017 die Folkwang Universität der Künste mit dem Fachbereich Gestaltung auf dem Gelände.

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Grundsteinlegung für die Folkwang Universität der Künste auf Zollverein

Bedeutender Entwicklungsschritt auf dem UNESCO-Welterbe

Nachdem im September die Bauarbeiten auf dem Baufeld begonnen haben, konnte bereits am 2. Oktober 2015 der Grundstein für den Neubau der Folkwang Universität der Künste in einer feierlichen Zeremonie gelegt werden. Bis zum Sommer 2017 soll der Neubau der Hochschule fertiggestellt werden.

Oktober 2015

An der feierlichen Grundsteinlegung beteiligten sich Ministerin Svenja Schulze (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen), der Essener Oberbürgermeister, Prof. Kurt Mehnert (Rektor der Folkwang Universität der Künste), sowie Vertreter von KÖLBL KRUSE, RAG Montan Immobilien und der Folkwang Universität der Künste. Ergänzt wurde die Runde durch Prof. Armin Günster (MGF Architekten), Franz Meiers (Geschäftsführung NRW.URBAN) und Hermann Marth (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein). Das künstlerische Rahmenprogramm der Veranstaltung wurde durch die Studierenden der Folkwang Universität der Künste gestaltet. Zollverein ist neben dem Hauptsitz in Essen-Werden der zweite Folkwang Campus im Essener Stadtgebiet.

Bauablauf
Nach der Fertigstellung des 19.000 qm großen Neubaus auf dem Areal der einst modernsten Zeche Europas, werden zum Wintersemester 2017/2018 rund 500 Studierende und 70 Mitarbeiter den universitären Betrieb aufnehmen. Die von der Folkwang Universität der Künste angemieteten Räumlichkeiten im SANAA-Gebäude werden weiterhin genutzt und komplettieren das Nutzungsspektrum auf Zollverein. Der Neubau wird für 20 Jahre von der Folkwang Universität der Künste angemietet. Zukünftig wird der Standort Zollverein nicht nur als UNESCO-Welterbe internationale Bedeutung haben, sondern gleichzeitig als innovativer Lehr- und Weiterbildungsstandort wichtige Talente in die Region ziehen. Entwickelt und realisiert wird das Projekt von der Welterbe-Entwicklungsgesellschaft mbH, die von dem Essender Projektentwickler KÖLBL KRUSE und der RAG Montan Immobilien gegründet wurde.

Hotel auf Zollverein
In Kürze werden KÖLBL KRUSE und die RAG Montan Immobilien in bewährter Partnerschaft mit den Bauarbeiten für ein weiteres spannendes Projekt auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein starten: Auf dem ehemaligen Materiallagerplatz von Schacht 1/2/8 wird ein Hotelbau mit mindestens 54 Zimmern entstehen. Das voraussichtlich im 3-Sterne-Plus Segment angesiedelte Hotel kann auf maximal 120 Zimmer erweitert werden. Derzeit wird ein Betreiber für das Haus gesucht, der das Objekt voraussichtlich ab Mitte 2018 schlüsselfertig übernehmen kann. Interessierte können sich an KÖLBL KRUSE und die RAG Montan Immobilien wenden.

Die Grundsteinlegung hat die Stiftung Zollverein zum Anlass genommen, zur Quartiersentwicklung auf dem Welterbe ZOLLVEREIN® – Die Zeitung.

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein
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Neubau der Folkwang Universität der Künste gestartet

Auf dem ehemaligen Materiallagerplatz des UNESCO-Welterbes Zollverein starten ab dem 20. Juli 2015 die Bauarbeiten für den Neubau der Folkwang Universität der Künste.

Juli 2015

Auf die vorbereitenden Erdarbeiten, die bis Ende September weit fortgeschritten sind, folgt Anfang Oktober 2015 die Grundsteinlegung. Das neue Hochschulgebäude mit Platz für rund 500 Studierende und 70 Mitarbeiter soll im Sommer 2017 fertiggestellt sein. Der Neubau wird nach den Plänen des Stuttgarter Büros MGF-Architekten errichtet, die 2010 den Architektenwettbewerb gewonnen hatten. Die Folkwang Universität der Künste mietet das Gebäude für 20 Jahre an. Die seit 2010 angemieteten Räume des SANAA-Gebäudes werden weiterhin von der Hochschule genutzt.

Das Grundstück für den Hochschulneubau hatten die RAG Montan Immobilien GmbH und die Projektgesellschaft Kölbl Kruse im Jahr 2014 vom Land Nordrhein-Westfalen erworben, vertreten durch die landeseigene Gesellschaft NRW.URBAN. Auf einem weiteren Grundstück entsteht voraussichtlich bis Mitte 2018 ein Hotelneubau. Die Planungen hierfür stammen aus dem Hause des renommierten Architekturbüros Kaspar Kraemer Architekten, Köln.

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© KÖLBL KRUSE

Neue Strassen auf der Kokerei

Ehemalige Betriebsstraßen werden Teil des öffentlichen Wegenetzes

Die RAG Montan Immobilien GmbH hat im März 2015 auf dem Kokerei-Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein mit Baumaßnahmen zur Erneuerung von drei ehemaligen Betriebsstraßen begonnen. Bis Mitte September 2015 werden die Heinrich-Imig-Straße, die Straße Im Welterbe sowie die Kokereiallee erneuert und anschließend für Anwohner und Touristen geöffnet . Die Maßnahmen sind der Auftakt für weitere Bauprojekte auf der Kokerei, darunter der Umbau der ehemaligen Sauger- und Kompressorenhalle in eine Veranstaltungshalle und der Neubau für die Zentrale der RAG AG.

März 2015

Alle drei Straßen, bisher reine Betriebsstraßen der RAG AG, erhalten einen neuen Straßenbelag und neue Gehwege sowie eine LED-Beleuchtung. Mit den Arbeiten auf der 510 Meter langen Heinrich-Imig-Straße wurde bereits begonnen, von Juni bis August 2015 wird die etwa 280 Meter lange Straße Im Welterbe erneuert und im Anschluss bis Mitte September die rund 560 Meter lange Kokereiallee. Anschließend werden die Straßen Teil des öffentlichen Fahrrad- und Fußwegenetzes sowie der Ringpromenade, die das gesamte Welterbe-Areal umfasst.

„Mit der Anbindung von etwa 1,4 Kilometer neuen öffentlichen Wegen fügen sich weitere Mosaiksteine des Infrastrukturnetzes auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zusammen“, freut sich Hermann Marth, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Zollverein. „Zollverein ist ein vitaler und einzigartiger Standort, der über seine touristische und kulturelle Anziehungskraft hinaus auch immer stärkere wirtschaftliche Bedeutung erlangt.“

Die Erschließungsmaßnahmen sind Teil des „Städtebaulichen Vertrags“ zur Entwicklung der Kokerei Zollverein, den die Stiftung Zollverein, die RAG Montan Immobilien und die Stadt Essen im Jahr 2010 geschlossen haben. Bereits 2011/2012 hat die Stiftung Zollverein den 2,5 Kilometer langen Mischwasserkanal neu gebaut beziehungsweise alte Kanäle saniert und auf diese Weise die Kokerei in das öffentliche Kanalnetz integriert.

Bis zum Jahr 2018 ist geplant, das gesamte Kokerei-Areal zu ertüchtigen. Der Einzug der Zentrale der RAG AG ist für Herbst 2017 vorgesehen. Ins Kammgebäude, das derzeit für Unternehmen der Kreativwirtschaft ertüchtigt wird, zieht bereits Ende 2015 der erste Mieter ein. Mit dem Spatenstich für die Convention Hall in der ehemaligen Sauger- und Kompressorenhalle auf der Kokerei wurde 2014 ein Meilenstein für die künftige Ausgestaltung des Areals als Eventlocation gesetzt. Im Sommer 2016 soll die neue Veranstaltungshalle ihren Betrieb aufnehmen.

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Erhalt durch Umnutzung

Interview mit Gabriele Heidner im Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

In seiner Jubiläumsausgabe widmet sich das Online-Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz „Monumente“ ausführlich dem UNESCO-Welterbe Zollverein.

Februar 2015

Gabriele Heidner, Leiterin der Abteilung Standortentwicklung und -betrieb bei der Stiftung Zollverein, hat dem Magazin für die Reihe „Geplant und gewachsen – das Bild unserer Städte“ ein ausführliches Interview über die Standortentwicklung auf dem Welterbe gegeben.

Die Stadtplanerin erläutert insbesondere die geplanten Umnutzungen im Bestand und Neubauten, die in den nächsten drei Jahren auf Basis des Masterplans von Rem Koolhaas sowie des darauf aufbauenden Entwicklungskonzeptes der Stiftung Zollverein auf dem Welterbe-Areal entstehen sollen. Darunter die Umnutzung des Kammgebäudes zum „Werkhof“, der Neubau für den Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste, der ab 2017 mehr als 600 Studenten nach Zollverein bringen wird, und der neue Unternehmenssitz der RAG AG auf dem Kokerei-Gelände. Mit diesen Immobilien erhält das Welterbe einen neuen städtebaulichen, der den Wirtschaftsstandort Zollverein stärkt, neue Arbeitsplätze schafft und das Welterbe noch stärker mit den umliegenden Stadtteilen verbinden wird.

ZUM INTERVIEW

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Orientierung auf einen Blick!

Neue Bodenwegweiser auf der Ringpromenade

Die meisten schauen bei einem Besuch des UNESCO-Welterbes Zollverein wohl nach oben zu den Schornsteinen, den Bandbrücken oder dem berühmten Doppelbockfördergerüst. Neuerdings lohnt sich aber auch mal ein Blick nach unten auf den Boden, denn seit dem 5. November 2014 wird eine neue Beschriftung auf der Ringpromenade angebracht, die den Besuchern die Orientierung auf dem Gelände erleichtern soll.

November 2014

Das 3,5 Kilometer lange Wegenetz umfasst das gesamte Welterbe und wird von Fußgängern, Radfahrern und Joggern gleichermaßen genutzt. Auf den asphaltierten Bereichen werden die neuen Wegweiser künftig auf einen Blick anzeigen, in welcher Richtung welches Areal des 100 Hektar großen Welterbe-Geländes liegt, oder wo sich Veranstaltungshallen, Info-Punkte und auf Zollverein ansässige Institutionen befinden.

Je nach Witterungsverhältnissen werden die Arbeiten voraussichtlich bis zum 14. November 2014 andauern, dabei werden nur kleine Bereiche circa eine halbe Stunde lang gesperrt sein. Die Ringpromenade wird jederzeit durchgängig begeh- und befahrbar sein.

Die neuen Beschriftungen sind Teil umfassenderer Arbeiten am ZOLLVEREIN® Park, der kontinuierlich weiterentwickelt wird. In diesem Sommer errichtete die Stiftung Zollverein bereits eine neue Aussichtsplattform sowie vier Pavillons, die als Informations- und Picknickorte im ZOLLVEREIN® Park dienen.

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© Irit Bahle/Stiftung Zollverein

Zollverein® Das Magazin: Spezial „Immobilien“

Aktuelle immobilienwirtschaftliche Entwicklungen auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein

Das ZOLLVEREIN® Magazin hat Zuwachs bekommen: Die Stiftung Zollverein und die RAG Montan Immobilien GmbH präsentieren in einer Spezialausgabe die aktuellen immobilienwirtschaftlichen Aktivitäten auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.

Oktober 2014

Eines wird bei der Lektüre deutlich: Die einst größte Zeche der Welt im Essener Norden entwickelt sich zu einem starken Wirtschaftsstandort.Dazu gehören neben den auf der EXPO Real in München Anfang Oktober vorgestellten Großprojekten wie dem Neubau für den Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste und dem Hotelneubau auf Zollverein Schacht 1/2/8 auch eine Reihe weiterer Projekte, die wichtige Beiträge für die Standortentwicklung der Kokerei Zollverein darstellen.

Soeben hat die Stiftung Zollverein mit dem ersten Nutzer des Kammgebäudes auf der so genannten „weißen“ Seite der Kokerei einen Mietvertrag abgeschlossen: Ende 2015, wenn der Innenausbau abgeschlossen sein wird, bezieht das niederländische Produktentwicklungsbüro MMID fast die Hälfte des großzügigen Gebäudekomplexes. Das dynamisch wachsende Unternehmen hatte vor dreieinhalb Jahren seine deutsche Dependance im Gründerzentrum Triple Z auf der ehemaligen Zollverein-Schachtanlage 4/5/11 in Essen-Katernberg gegründet. Das Kammgebäude bietet dem Unternehmen mit Stammsitz in Delft mit einer Kombination aus Büros, Werkhallen und Schulungsräumen ideale Räumlichkeiten für seine Aktivitäten.

In das ehemalige Stellwerk auf der Kokerei Zollverein wird demnächst der gebürtige Katernberger Thomas Pilgrim die neue Zentrale seines Pflegedienstes Humanitas GmbH verlegen. Der examinierte Krankenpfleger hat das Unternehmen 1993 in Essen gegründet und betreut heute mit fast 200 Mitarbeitern rund 1.000 Kunden. Insgesamt werden 60 Beschäftigte in der neuen Hauptverwaltung tätig sein, weshalb das ehemalige Stellwerk zwischen der Kokerei Zollverein und der Schachtanlage 1/2/8 um einen neuen Anbau ergänzt wird.

Die ehemalige Sauger- und Kompressorenhalle auf der Kokerei Zollverein wird zur Eventhalle der Extraklasse umgebaut: Mit einer Kapazität für bis zu 2.700 Personen, einer industriehistorisch einmaligen Atmosphäre und einer flexiblen Raumsituation wird diese Halle ab Ende 2015 das Location-Angebot des Ruhrgebiets bereichern und ist ebenso geeignet für Konzerte, Ausstellungen und Messen wie für Galas, Konferenzen und After-Show-Partys.

Interviews mit den Entscheidern und neuen Mietern sowie ein Überblick über die Architekten, die das Welterbe Zollverein saniert haben bzw. verantwortlich für den Um- und Neubau auf dem 100 Hektar großen Welterbe sind, runden das Immoblien-Special des ZOLLVEREIN® Magazins ab.

Das Immobilien-Special steht Interessierten zum DOWNLOAD zur Verfügung.

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© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

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