ZOLLVEREIN / Videocast

An dieser Stelle präsentieren wie Ihnen in Auszügen Videomaterial zu den Veranstaltungen von Zollverein Business.Services auf dem Welterbe Zollverein.


Im 21. Jahrhundert haben sich die Konsumgütermärkte stark gewandelt: Aufgrund der stetig wachsenden Produktvielfalt bevorzugen Kunden immer seltener das Produkt mit der größten Anzahl technischer Neuerungen, sondern immer häufiger dasjenige, das ihnen selbst den größten Nutzen bringt. Innovation nicht mehr im Sinne von „technologisch neu“, sondern von „genau zugeschnitten“ zu verstehen, lautet die zentrale Botschaft. Wie aber kann ich dem Kunden genau das bieten, was er will? Und wie schaffe ich eine Kommunikation, die den einzelnen Kunden direkt anspricht, ohne auf visuelle Identität und Alleinstellungsmerkmale zu verzichten? Wie lässt sich aus visionärem Denken und individuellen Überzeugungen nachhaltig wirtschaftlicher Erfolg erzielen?


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Ob Architektur, visuelle Kommunikation oder die Gestaltung des öffentlichen Raums – ein wesentlicher Teil unseres Umfelds wird durch öffentliche Mittel finanziert. Wie gut die Zusammenarbeit zwischen den ausführenden Gestaltern und den Auftraggebern in den Regierungen funktioniert, nimmt die Stiftung Design Den Haag 2010-2018 unter die Lupe. Unter dem Titel „Design and Government“ wird die Stiftung ab Sommer 2010 zahlreiche Projekte im Spannungsfeld von Regierungen und Design realisieren, darunter u. a. fünf Biennalen in je einer europäischen Hauptstadt. Ziel des Engagements ist die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Design und Government und die staatliche Förderung von Qualität in den Bereichen Design, Architektur und Visuelle Kommunikation.

Ed Annink, Intendant Design Den Haag, Gründer und Inhaber des Designbüros Ontwerpwerk, Den Haag


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Seit der Industrialisierung spielt die Normierung von Maßen in der Massenproduktion eine große Rolle. Normen haben über ein Jahrhundert hinweg Standards gesetzt und die Form von Dingen bestimmt. Doch ist das heute noch notwendig? Oder bieten die sich zersplitternden Märkte und die neuen Vertriebswege über das Internet nicht ganz neue Möglichkeiten für Produkte jenseits der Norm? Sind wir auf dem Weg zum Massen-Unikat? In seiner Keynote reflektiert Timo de Rijk das 20. Jahrhundert und gibt einen Ausblick auf die zu verändernden Rahmenbedingungen für eine fortschreitende Customization.
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Das Bild ist eine schwerelose Sprache. Das Bild ist flach und schnell, es ist lesbar. Schrift ist Mühsal. Sie will Zeit. Sie will erlernt werden, langsam. Typografie ist eine spröde Liebhaberei. Sie ist keine Kunst. Kunst interpretiert. Schrift ist eine Dienstleistung. Sie transportiert den Inhalt, das geschriebene und das gesprochene Wort. Sie ist der neutrale Verwalter des Gedankens. Schrift ist die Basis der Gestaltung und der Kommunikation.
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Wenn die Berliner Blechbrillenschmiede ic! berlin in eine Schublade passen sollte, müsste diese erst noch erfunden werden. Hier ist alles anders, einfach nicht vergleichbar mit dem üblichen Marktgeschehen. Weder, was die Produkte angeht, noch den Shop noch den Vertrieb. Dahinter steckt die unumstößliche Überzeugung von Inhaber Ralph Anderl, dass aus Blech Gold werden kann, wenn die Überzeugung stimmt. Und diese lautet ganz schlicht, echt zu sein und auf dem Weg Konventionen links liegen zu lassen. 200.000 verkaufte Brillen pro Jahr sind dafür ein schlagendes Argument. Bester Verkäufer ist Ralph Anderl selbst. Sein Mut zum Neuen prägt das Label und gibt der Marke ihre Identität.
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